Router an Router

Diskutiere Router an Router im Netzwerke & DSL Forum Forum im Bereich Hardware Forum; Hallo, kann eine falsche Konfiguration von zwei oder mehr verbundenen Routern zu Geschwindigkeitsverlusten führen? Ich habe wie folgt konfiguriert: Im Keller steht eine FritzBox (Cable ...



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  1. Router an Router #1

    Router an Router

    Hallo, kann eine falsche Konfiguration von zwei oder mehr verbundenen Routern zu Geschwindigkeitsverlusten führen? Ich habe wie folgt konfiguriert:

    Im Keller steht eine FritzBox (Cable 6490), die mein Hauptrouter ist und auf der das Internet aufläuft. Die IP ist 192.168.178.1
    Der DHCP-Server ist eingeschaltet und der Bereich so eingegrenzt, dass er nur die IPs 192.168.178.11 bis xxx.13 vergibt, und zwar immer nur jede einzelne an eine bestimmte MAC-Adresse der angeschlossenen "Nebenrouter" (Netgear). WLAN an der Fritz ist abgeschaltet.

    Die drei Netgears sind über drei LAN-Kabel mit der FritzBox verbunden, und zwar LAN-Anschluss der FritzBox mit dem WAN-Anschluss der Netgears. Die Netgears stehen im Haus in verschiedenen Wohnungen. Sie erhalten vom DHCP-Server der FritzBox wie vorgesehen die IPs 192.168.178.11 bis xxx.13, haben aber den Gateway 192.168.1.2 bzw. xxx.1.3 bzw. xxx.1.4

    Auch bei den Netgears ist der DHCP-Server eingeschaltet, hier ist jeweils der Bereich auf 192.168.1.21 bis xxx.254 eingestellt. WLAN ist bei allen drei Netgears eingeschaltet, jeder Bewohner greift hierüber auf den Netgear-Router seiner Wohnung zu. An den WAN-Einstellungen habe ich nichts verändert.

    Ich habe die Konfiguration so gewählt, weil in der Netzwerkübersicht der FritzBox nur die Netgear-Router zu sehen sein sollen und nicht die Endgeräte der Nutzer. Vielleicht lässt sich diese Anforderung aber auch anders lösen.

    Eigentlich funktioniert das Netzwerk einwandfrei - mit einer Einschränkung. An der FritzBox (und auch noch am ankommenden LAN-Kabel in der Wohnung) ergibt der Internet-Speedtest 100 Mbit/s für Downloads. Am Netgear-Router sind es aber nur noch 30 Mbit/s am LAN-Port, bei WLAN nur 20 Mbit/s.

    Ich muss aber noch dazu sagen, dass die Netgears nur g-Standard haben, also sowieso nur 54 Mbit/s bringen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine abenteuerliche Konfiguration auch Schuld am Geschwindigkeitsverlust ist.

  2. Router an Router #2
    Hätte ich anders gemacht. Den Netgears feste IPs vergeben und die Fritz als DHCP für einen Bereich außerhalb der festen IPs laufen lassen.

    Wenn die Netgears in Deiner Konstellation selbst als DHCP fungieren und das noch in einem anderen Subnet, kann es normalerweise gar nicht funktionieren. Zumindest die Subnetmaske müßte dann auf 255.255.0.0 und das Gateway weiterhin auf 192.168.178.1 gesetzt werden.

    Und Speedtests sollte man nicht über WLAN machen. Da kriegt man nie aussagekräftige Ergebnisse.

  3. Router an Router #3
    MODERATOR/FAQ-Team Avatar von DerZong

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    Zitat Zitat von ungarnjoker Beitrag anzeigen
    Hätte ich anders gemacht. Den Netgears feste IPs vergeben und die Fritz als DHCP für einen Bereich außerhalb der festen IPs laufen lassen.
    Wäre auch eine Variante, aber die bisherig verwendete ist durchaus praktikabel.
    Wenn die Netgears in Deiner Konstellation selbst als DHCP fungieren und das noch in einem anderen Subnet, kann es normalerweise gar nicht funktionieren.
    Hier liegst du falsch - da es unterschiedliche Netzwerke sind, die über den WAN-Port der Netgear-Router getrennt sind, "sehen" sich die unterschiedlichen DHCP-Server der FritzBox bzw. der Netgear-Router untereinander nicht und kommen sich auch nicht ins Gehege.
    Zumindest die Subnetmaske müßte dann auf 255.255.0.0 und das Gateway weiterhin auf 192.168.178.1 gesetzt werden.
    Hier stimme ich dir Teilweise zu - Als Gateway in den Netgear-Routern muss die FritzBox angegeben werden - sowohl IP als auch Subnet-Maske. "irgend eine" Subnet-Maske, die gar nicht zum IP-Bereich passt (wie du es vorgeschlagen hast) wird nicht funktionieren.

    Ich persönlich würde es so machen:
    Verwendung unterschiedlicher privater Subnetzmasken/IP-Bereiche der unterschiedlichen Netzwerke

    Fritzbox
    WAN-Port: entsprechende Einstellung für deinen Kabelanbieter
    IP-Adresse: 172.16.0.1
    Subnet-Maske: 255.255.0.0
    DHCP aktiv (mit einer Range von 3 Adressen, z. B. 172.16.0.11 .. 172.16.0.13)

    Netgear-Router 1
    WAN-Port:
    ohne Anmeldung/Benutzername, Adresse automatisch beziehen
    Eigentlich sollte er das Gateway selbstständig finden, andernfalls: 172.16.0.1
    DNS-Server: 172.16.0.1
    lokales Netz:
    IP-Adresse: 192.168.10.1
    Subnet-Maske: 255.255.255.0
    DHCP aktiv (mit gewünschter Range, z. B. 192.168.10.20 .. 192.168.10.254)


    Netgear-Router 2
    WAN-Port:
    ohne Anmeldung/Benutzername, Adresse automatisch beziehen
    Eigentlich sollte er das Gateway selbstständig finden, andernfalls: 172.16.0.1
    DNS-Server: 172.16.0.1
    lokales Netz:
    IP-Adresse: 192.168.20.1
    Subnet-Maske: 255.255.255.0
    DHCP aktiv (mit gewünschter Range, z. B. 192.168.20.20 .. 192.168.20.254)

    Netgear-Router 3

    WAN-Port:
    ohne Anmeldung/Benutzername, Adresse automatisch beziehen
    Eigentlich sollte er das Gateway selbstständig finden, andernfalls: 172.16.0.1
    DNS-Server: 172.16.0.1
    lokales Netz:
    IP-Adresse: 192.168.30.1
    Subnet-Maske: 255.255.255.0
    DHCP aktiv (mit gewünschter Range, z. B. 192.168.30.20 .. 192.168.30.254)

    So ist zumindest sichergestellt, dass sich keine Adressräume überdecken

    Zu den "Geschwindigkeits-Problemen":
    Erst einmal vorweg: Um welche Netgear-Router handelt es sich bei dir eigentlich?
    Abgesehen davon vermute ich, dass der WAN-Port der Netgear-Router einfach nicht mehr durchlässt. Da diese WLAN-technisch nach deinen Angaben nur Maximal 54 MBit schaffen, scheinen diese dementsprechend auch schon etwas "betagter" zu sein - vermutlich aus der Zeit, wo eine 16MBit-DSL-Leitung schon das maximal mögliche war.
    Wenn du die Möglichkeit hast, ein etwas aktuelleres Modell auszuprobieren (ggf. mal ein neueres Modell leihen), könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es dann auch schneller vonstatten geht.

  4. Router an Router #4
    Zitat Zitat von DerZong Beitrag anzeigen
    [...]
    Hier stimme ich dir Teilweise zu - Als Gateway in den Netgear-Routern muss die FritzBox angegeben werden - sowohl IP als auch Subnet-Maske. "irgend eine" Subnet-Maske, die gar nicht zum IP-Bereich passt (wie du es vorgeschlagen hast) wird nicht funktionieren.
    Das hatte ich ja auch so empfohlen:
    Gateway weiterhin auf 192.168.178.1
    Und die von mir gedachte SNM war auch nict irgendeine, sondern sie beinhaltet die Netzbereiche 192.168.178.x und 192.168.x.x und damit auch den Netgear-Bereich. Mit der Standard SNM 25.255.255.0 wäre nur ein Bereich abgedekt und keine Verbindung zum anderen Bereich möglich.
    Zitat Zitat von DerZong Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde es so machen:
    Verwendung unterschiedlicher privater Subnetzmasken/IP-Bereiche der unterschiedlichen Netzwerke
    [...]

    So ist zumindest sichergestellt, dass sich keine Adressräume überdecken [...]
    Damit mutierst Du die Geräte zu Bridges. Kann funktionieren.

  5. Router an Router #5
    286er
    Threadstarter
    Standardavatar
    Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Wenn ich das richtig verstehe, dann würden die User in den Wohnungen ihre IP vom DHCP-Server der FritzBox bekommen, falls ich das Gateway einheitlich auf 192.168.178.1 setze. Ich hätte dann also ein Netzwerk, in dem alle Clients theoretisch auch untereinander verbunden wären. Aber genau das möchte ich ja nicht. Jeder Bewohner soll nur auf seinen Server (Netgear) in seiner Wohnung zugreifen können und von dort seinen Internetzugang bekommen.

    @DerZong: Deine Lösung sieht mir auf den ersten Blick so aus wie die von mir gewählte Lösung, außer dass die IP-Nummerbereiche anders sieht. Oder habe ich einen wesentlichen Punkt übersehen?

    Unabhängig davon: Die jetzige Konfiguration funktioniert ja, lediglich die Geschwindigkeit ist schlecht. Kann es an meinen Einstellungen liegen? Ich werde auf jeden Fall mal einen der alten Netgear-Router durch ein aktuelles mit mindestens 802.11n-Standard ersetzen und testen.

  6. Router an Router #6
    Zitat Zitat von stefan1000 Beitrag anzeigen
    [...] Ich hätte dann also ein Netzwerk, in dem alle Clients theoretisch auch untereinander verbunden wären. Aber genau das möchte ich ja nicht. Jeder Bewohner soll nur auf seinen Server (Netgear) in seiner Wohnung zugreifen können und von dort seinen Internetzugang bekommen. [...]
    Richtig. Aber das Zugreifen auf andere Rechner regelt die Freigabe . Wenn niemand was auf seinem Rechner Freigibt, kann auch keiner zugreifen. Die Rechner sind dann nur sichtbar.

  7. Router an Router
    Hi
    Schau dir mal diesen Windows-Ratgeber an!

    MfG
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  8. Router an Router #7
    Pentium III Standardavatar
    Zitat Zitat von ungarnjoker Beitrag anzeigen
    Richtig. Aber das Zugreifen auf andere Rechner regelt die Freigabe . Wenn niemand was auf seinem Rechner Freigibt, kann auch keiner zugreifen. Die Rechner sind dann nur sichtbar.
    Äußerst gewagt und ein viel zu großes Sicherheitsrisiko.
    Da kann ich nur von abraten!!!

  9. Router an Router #8
    Prinzipiell gebe ich Dir da durchaus recht, aber ich würde kein Netzwerk mit jemandem aufbauen, dem ich nicht bis zur Nasenspitze traue. Wenn in so einem Netz wirklich einer zu hacken versucht, dann hindern ihn auch verschiedene Adressbereiche nicht.

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