Browser auf Basis von Webkit mit einer virtuellen Maschine für JavaScript
In Form eines Comics hat Google erste Details zu einem eigenen Browser preisgegeben. Demnach entsteht der Browser im Rahmen des Projekts Google Chrome und basiert auf der Rendering-Engine Webkit, nutzt eine eigene, besonders schnelle JavaScript-Implementierung und wird von Hause aus mit Gears geliefert.
Ich habe mir gerade den Comic durchgelesen. War zwar etwas ungewohnt, da ich normalerweise viele Mangas lese, er ist aber sehr anschaulich. (Nur geht er nicht besonders in's Detail.)
Positiv ist auf jeden Fall dass der Browser OpenSource wird und Teile von Webkit und Mozilla verwendet. (Nicht zuletzt weil Google ja gerne mal Daten sammelt. So kann ihnen jeder auf die Finger schauen.)
Das Konzept mit den Prozessen ist ziemlich gewagt und vor ein paar Jahren wäre sowas sicher eine Katastrophe und nicht durchführbar gewesen. Sicher bringt es einige Vorteile mit sich, jeden Tab in einem eigenen Prozess laufen zu lassen und den auch noch in mehrere Teile aufzuspalten für Webkit, JS-VM,... Aber ein Nachteil ist sicher dass dabei sicher auch Speicher verschwendet wird und das Öffnen von Tabs wohl etwas langsamer sein könnte.
Irgendwie denke ich, dass auch das der Grund war, warum man die Browser-Controls und die Adressleiste in die Tabs verschoben hat. So verwenden User einen Tab wahrscheinlich lieber wieder, anstatt einfach einen neuen Tab zu öffnen.
Ob JavaScript auch schneller läuft als in der kommenden Engine von FireFox ist fraglich. Auf jeden Fall kann ich mir denken, dass sie schneller sein wird als bei den restlichen Browsern. Die inkrementelle Garbage-Collection ist auf jeden Fall schon mal ganz nett.
Auf jeden Fall hört sich alles recht interessant an. Sicher werden viele Ideen auch andere Browser beeinflussen....besonders die OpenSource-Browser, bei denen es weniger ein Problem ist, anderen OpenSource-Code zu übernehmen. (Kommt letztendlich eben auf die Lizenz an.)
Naja hab Chrome ausprobiert, die Nachhauseanruffunktion muß man selbst in den Einstellungen deaktivieren und nach dem Deinstallieren bleibt einem der Google update Service erhalten und hat man keine Deinstallationsmöglichkeit....