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Tipp des Tages: Ordner in anderem Laufwerk einhängen
Windows 2000/XP: Ordner in anderem Laufwerk einhängen
Über die Datenträgerverwaltung in Windows XP können Sie das komplette Laufwerk D: in einen leeren Ordner auf dem NTFS-Datenträger C: einhängen. Sie wollen aber nicht das ganze Laufwerk unter C: abbilden, sondern nur zwei Ordner von D:. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Über die Datenträgerverwaltung in Windows XP können Sie das komplette Laufwerk D: in einen leeren Ordner auf dem NTFS-Datenträger C: einhängen. Sie wollen aber nicht das ganze Laufwerk unter C: abbilden, sondern nur zwei Ordner von D:.
Lösung:
Diese Aufgabe lässt sich mit mehreren Tools lösen. Die beste Wahl ist das kleine Kommandozeilen-Programm Junction.EXE von Sysinternals (ca. 40 KB). Die Syntax von Junction ist recht simpel.
Ein Beispiel:
junction c:\info d:\texte\info
Damit wird der komplette Inhalt von D:\Info dauerhaft unter C:\Info eingehängt. Den leeren Verknüpfungs-Ordner (im Beispiel „C:\Info“) erstellt das Tool automatisch, falls er noch nicht existiert. Alle Anwendungen einschließlich Explorer zeigen jetzt unter C:\Info den Inhalt des anderen Ordners an. Wenn Sie den Junction-Ordner umbenennen oder löschen, hat das keine Auswirkung auf den eigentlichen Ordner.
Übrigens: Von Microsoft gibt es ein ähnliches Tool – Linkd.EXE – im Windows 2000 Resource Kit. Es ist allerdings weniger zu empfehlen.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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25.04.2007, 14:51
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Tipp des Tages: PST-Datei von Outlook 2003 in Outlook XP nutzen
PST-Datei von Outlook 2003 in Outlook XP nutzen
Sie möchten die Outlook-Datei mit dem persönlichen Ordner aus dem Büro auf Ihren Rechner zu Hause übertragen. Allerdings verwenden Sie im Büro Outlook 2003, zu Hause aber Outlook XP. Wenn Sie versuchen, die PST-Datei zu importieren, meldet Outlook XP, dass diese nicht kompatibel sei. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Sie möchten die Outlook-Datei mit dem persönlichen Ordner aus dem Büro auf Ihren Rechner zu Hause übertragen. Allerdings verwenden Sie im Büro Outlook 2003, zu Hause aber Outlook XP. Wenn Sie versuchen, die PST-Datei zu importieren, meldet Outlook XP, dass diese nicht kompatibel sei.
Lösung:
Outlook 2003 speichert die Datei, die den persönlichen Ordner enthält (Endung PST), standardmäßig im Unicode-, frühere Outlook-Versionen im Ansi-Format. Sie können jedoch auch unter Outlook 2003 eine PST-Datei im Ansi-Format anlegen, die sich in Outlook XP importieren lässt.
So gehen Sie vor: Erstellen Sie in Outlook 2003 über „Datei, Datendateiverwaltung“ und Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ eine neue PST-Datei. Im folgenden Fenster wählen Sie den Eintrag „Persönliche Ordner (.pst) für Outlook 97-2002“. Nach einem Klick auf „OK“ geben Sie den Namen und den Speicherort der neuen Datei ein, im nächsten Fenster den Namen für den persönlichen Ordner (beide Male etwa „Privat“). Schließen Sie das Dialogfenster „Outlook-Datendateien“. Kopieren Sie jetzt in der Ordnerliste (<Alt>-<F1>) per Drag & Drop die gewünschten Informationen in die neue PST-Datei.
Bevor Sie die Datei für den Transfer beispielsweise auf einen Wechseldatenträger kopieren können, müssen Sie in der Ordnerliste von Outlook 2003 den eben angelegten Ordner „Privat“ nach einem Rechtsklick schließen.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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26.04.2007, 16:26
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Tipp des Tages: Defragmentieren per Kontextmenü
Defragmentieren per Kontextmenü
Sie defragmentieren regelmäßig Ihre Festplatten (unter Windows 98/ME, 2000, XP). Den Weg über „Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Defragmentieren“, finden Sie allerdings recht umständlich. Besser wäre es, wenn Sie die Option direkt im Explorer über das Kontextmenü der jeweiligen Platte oder Partition aufrufen könnten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem bequem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Sie defragmentieren regelmäßig Ihre Festplatten (unter Windows 98/ME, 2000, XP). Den Weg über „Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Defragmentieren“, finden Sie allerdings recht umständlich. Besser wäre es, wenn Sie die Option direkt im Explorer über das Kontextmenü der jeweiligen Platte oder Partition aufrufen könnten.
Lösung:
Über einen einfachen Eintrag in der Registry lässt sich diese Funktion leicht nachträglich einbinden. Starten Sie dazu Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel „Hkey_Classes_Root\Drive\Shell“. Falls er nicht existiert, legen Sie ihn an.
Die Namen aller Unterschlüssel, die hier eingetragen werden, erscheinen später im Kontextmenü der Laufwerke. Erstellen Sie also dort einen neuen Schlüssel, geben Sie ihm zum Beispiel den Namen „Defrag“. Darin erzeugen Sie einen weiteren Unterschlüssel mit dem Namen „Command“. Dieser Unterschlüssel ist nötig, damit der neue Kontextmenü-Eintrag eine Funktion bekommt. Dazu geben Sie der „Standard“-Zeichenfolge im neuen Schlüssel „Hkey_Classes_Root\Drive\Shell\Defrag\Command“ den Wert „Defrag.exe %1“.
Bei „%1“ handelt es sich um eine Variable, die den jeweils ausgewählten Laufwerksbuchstaben an Defrag.EXE übergibt. Wenn Sie nun im Explorer mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk klicken, erscheint die Option „Defrag“. Sobald Sie diese auswählen, wird das Laufwerk ohne weitere Rückfragen defragmentiert.
Quelle:IDG Magazine Media Verlag GmbH/PC-WELT Online
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27.04.2007, 15:53
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Tipp des Tages: Oberer Seitenrand in Word verschwunden
Oberer Seitenrand in Word verschwunden
Word zeigt in der Ansicht „Seitenlayout“ eine Seite auf dem Bildschirm standardmäßig genau so, wie sie beim Ausdruck erscheint. Bei Ihnen steht der Cursor jedoch ohne Abstand ganz oben, obwohl „Datei, Seite einrichten“ beispielsweise einen oberen Rand von 2,5 cm zeigt und die Maße auch beim Ausdruck stimmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Anfänger
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Word zeigt in der Ansicht „Seitenlayout“ eine Seite auf dem Bildschirm standardmäßig genau so, wie sie beim Ausdruck erscheint. Bei Ihnen steht der Cursor jedoch ohne Abstand ganz oben, obwohl „Datei, Seite einrichten“ beispielsweise einen oberen Rand von 2,5 cm zeigt und die Maße auch beim Ausdruck stimmen.
Lösung:
Word XP und 2003 besitzen eine Funktion zum Ausblenden der Leerräume zwischen den Seiten. Ist diese aktiv, sorgt das für mehr Übersicht auf dem Bildschirm, unter Umständen aber auch für Verwirrung beim Anwender. Denn die Funktion ist über einen Mausklick auch unbeabsichtigt schnell ein- und ausgeschaltet.
Um die Einstellung zu wählen, fahren Sie mit dem Mauszeiger über den unteren Rand des horizontalen Lineals. Der Mauszeiger verwandelt sich in ein Symbol mit zwei Pfeilen. Mit einem Klick auf die linke Maustaste aktivieren oder deaktivieren Sie jetzt die Funktion. Dasselbe erreichen Sie über „Extras, Optionen“ auf der Registerkarte „Ansicht“ mit der Klickbox vor „Leerraum zwischen Seiten (nur Seitenlayout)“. Ist die Funktion aktiv, steht bei einem neuen Dokument der Cursor am oberen Seitenrand, der Randabstand scheint zu fehlen. Die beabsichtigte Wirkung zeigt die Funktion erst bei teilweise gefüllten Seiten in einem Dokument mit mehreren Seiten. Word blendet dann den Leerraum am Ende jeder Seite aus.
Quelle:IDG Magazine Media Verlag GmbH/PC-WELT Online
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30.04.2007, 17:21
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Tipp des Tages: Mehr Zugriffe für Remote-PCs per Windows XP Pro
Windows XP Pro: Mehr Zugriffe für Remote-PCs
Sie verwenden die „Remotedesktopverbindung“, um Anwendungen auf einem anderen Rechner über das Netzwerk zu nutzen. Der Zugriff ist jedoch jeweils immer nur für einen Benutzer gleichzeitig möglich. Außerdem kann, solange die Remote-Verbindung besteht, kein anderer Anwender an dem PC arbeiten, da der Rechner gesperrt ist.Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Profi
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Sie verwenden die „Remotedesktopverbindung“, um Anwendungen auf einem anderen Rechner über das Netzwerk zu nutzen. Der Zugriff ist jedoch jeweils immer nur für einen Benutzer gleichzeitig möglich. Außerdem kann, solange die Remote-Verbindung besteht, kein anderer Anwender an dem PC arbeiten, da der Rechner gesperrt ist.
Lösung:
Der Remote-Desktop unter Windows XP ist eine funktionsreduzierte Version des Windows Terminal Servers, den Microsoft schon seit Windows NT Server 4.0 (Terminal Server Edition) anbietet. Die technischen Voraussetzungen für die Versorgung mehrerer Clients bringt das Programm daher prinzipiell mit. Der Server-PC muss dazu natürlich mit genügend Speicher ausgestattet sein und ausreichend CPU-Leistung für das gleichzeitige Ausführen mehrerer Desktops und Anwendungen bieten.
Dass der gleichzeitige Zugriff mehrerer Benutzer eigentlich auch unter Windows XP funktioniert, zeigte sich bereits bei der Betaversion des Service Packs 2 (Build 2055). Hier gab es die Beschränkung auf einen Benutzer nicht – in der endgültigen Fassung des Service Packs ist diese Fähigkeit allerdings wieder abgeschaltet.
Manuelle Lösung: Damit Sie die Funktion nutzen können, müssen Sie die Datei %Systemroot%\Termserv.DLL gegen die Version aus dem genannten Build des Service Pack 2 austauschen. Außerdem sind einige Änderungen in der Registry nötig. Zusätzlich muss die „Schnelle Benutzerumschaltung“ aktiviert sein (das ist standardmäßig der Fall), und der Rechner darf sich nicht in einer Windows-Domäne befinden. Über den Editor für Gruppenrichtlinien („gpedit.msc“) von Windows XP Pro lässt sich der Terminal-Server anschließend konfigurieren.
Unter „Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Terminaldienste“ setzen Sie den Wert für „Anzahl der Verbindungen einschränken“ beispielsweise auf „3“, um drei gleichzeitige Verbindungen zu erlauben. Hier finden Sie alle erforderlichen Dateien für die Aktion und eine ausführliche, aber englischsprachige Anleitung.
Abkürzung: Am einfachsten geht‘s allerdings mit der Freeware Terminal Server Patch . Sie enthält alle nötigen Dateien und nimmt auch gleich alle nötigen Registry-Änderungen vor. Bei Bedarf lässt sie sich auch wieder problemlos de-installieren, und Sie können damit den vorherigen Zustand wiederherstellen.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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02.05.2007, 13:44
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Tipp des Tages: X-Achse in Open Office optimal beschriften
Open Office: X-Achse optimal beschriften
Beim Einfügen eines Diagramms versieht Open Office die X- und Y-Achsen automatisch mit einer Beschriftung. Den Text für die X-Achse ordnet das Programm dabei immer vertikal an. Ist er zu lang, lässt er sich in dieser Ausrichtung allerdings nicht mehr lesen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Beim Einfügen eines Diagramms versieht Open Office die X- und Y-Achsen automatisch mit einer Beschriftung. Den Text für die X-Achse ordnet das Programm dabei immer vertikal an. Ist er zu lang, lässt er sich in dieser Ausrichtung allerdings nicht mehr lesen.
Lösung:
Anders als Microsoft Excel skaliert Open Office den Text für die X-Achse nicht automatisch und wählt immer die vertikale Darstellung. Die Textausrichtung lässt sich aber nachträglich ändern. Wir erläutern das Verfahren anhand eines Beispiels (verkaufte Einheiten pro Quartal), in dem die erste Spalte A die Beschriftung der X-Achse (Quartal) enthält. In den Spalten B und C ist die Anzahl der Einheiten enthalten.
Und so geht‘s:
1. Markieren Sie den gewünschten Zellbereich mit den Daten für das Diagramm inklusive der Kopfzeile.
2. Gehen Sie auf „Einfügen, Diagramm“. Aktivieren Sie dort die Klickboxen vor „Erste Zeile als Beschriftung“ und „Erste Spalte als Beschriftung“. Klicken Sie auf „Weiter“, und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten.
3. Klicken Sie doppelt auf das neu erstellte Diagramm, um es zu bearbeiten. Gehen Sie auf „Format, Achse, X-Achse“ und die Registerkarte „Beschriftung“. Unter „Beschriftung drehen“ geben Sie einen Winkel ein, beispielsweise „45“ Grad. Unter „Textfluss“ deaktivieren Sie ferner die Option „Umbruch“.
Bei Bedarf wählen Sie auf der Registerkarte „Zeichen“ eine etwas kleinere Schriftart. Dann lässt sich mehr Text unterbringen. Klicken Sie zum Abschluss auf „OK“.
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03.05.2007, 13:21
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Tipp des Tages: Automatische Systemrettung unter Windows XP
Windows XP: Automatische Systemrettung
Sie möchten ein aktuelles Backup Ihrer Systempartition inklusive der dort vorhandenen Dateien erstellen. Bei einem Totalausfall wollen Sie damit den heutigen Zustand zur Not auch mit Bordmitteln wiederherstellen können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Hoch
Problem:
Sie möchten ein aktuelles Backup Ihrer Systempartition inklusive der dort vorhandenen Dateien erstellen. Bei einem Totalausfall wollen Sie damit den heutigen Zustand zur Not auch mit Bordmitteln wiederherstellen können.
Lösung:
Windows XP enthält eine Software zum Sichern und Wiederherstellen Ihres Systemlaufwerks. Unter XP Pro erreichen Sie das ASR-Tool (Automatic System Restore) Ntbackup über „Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Sicherung“. Unter XP Home müssen Sie es zunächst nachinstallieren:
XP Home: Ntbackup nachinstallieren.
Legen Sie die Windows-Setup-CD ein, und öffnen Sie dort den Ordner „\Valueadd\Msft\Ntbackup“. Rufen Sie die Datei Ntbackup.MSI per Doppelklick auf. Nach der Installation erreichen Sie das Programm wie unter XP Pro.
Backup anlegen:
Das Backup-Tool startet zunächst im Assistenten-Modus. Klicken Sie auf „Erweiterten Modus“ und dann auf „Assistent für die automatische Systemwiederherstellung“, um die Aktion zu starten. Nach einem ersten Klick auf „Weiter“ müssen Sie den Pfad und den Dateinamen für Ihre Sicherungsdatei angeben (mit der Endung BKF). Klicken Sie dazu einfach auf „Durchsuchen“, und wählen Sie einen Ordner aus. Wir nennen die Sicherungsdatei für unser Beispiel Systembackup.BKF.
Achten Sie darauf, dass auf dem Laufwerk soviel Platz frei ist, dass der gesamte Inhalt Ihrer Systempartition (C:\) darauf Platz hat. Wenn der Inhalt der Systempartition mehr als 4 GB umfasst, muss das Ziellaufwerk mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein, da unter FAT32 keine Datei größer als 4 GB sein darf. Im nächsten Schritt wird die Datei Systembackup.BKF mit Daten gefüllt – je nach Menge und Rechnerleistung kann das mehrere Minuten bis Stunden dauern. Am Ende werden Sie aufgefordert, eine leere Diskette einzulegen, damit die Konfiguration Ihres Systems in den drei Textdateien Asr.SIF, Asrpnp.SIF und Setup.LOG gespeichert wird. Diese Dateien enthalten grundlegende Infos für den Start der automatischen Systemwiederherstellung. Falls Ihr Rechner kein Diskettenlaufwerk besitzt, können Sie die Dateien auch auf einem USB-Stick oder einer CD ablegen.
Manuelles Backup:
Falls der Vorgang unter XP Home nicht klappt und sofort mit einer Fehlermeldung abbricht, müssen Sie die Sicherung ohne Assistentenunterstützung vornehmen.
Öffnen Sie dazu in Ntbackup die Registerkarte „Sichern“, und aktivieren Sie die Klickboxen neben „System State“ und dem Eintrag mit Ihrer Systempartition (zum Beispiel C:\). Im Feld unterhalb von „Sicherungsmedium oder Dateiname“ sollte noch der Pfad zur Backup-Datei des misslungenen Versuchs stehen. Falls nicht, tragen Sie ihn ein (siehe oben). Im nächsten Schritt klicken Sie auf „Sicherung starten“. Im Dialog „Informationen zum Sicherungsauftrag“ wählen Sie die Option „Daten auf dem Medium durch diese Sicherung ersetzen“, klicken dann auf „Erweitert“ und aktivieren die Klickbox neben „Daten nach der Sicherung überprüfen“. Mit „Starten“ lösen Sie die Backup-Aktion aus.
System wiederherstellen: Der Ernstfall ist eingetreten.
Ihr System startet nicht mehr, und erste Reparaturversuche waren erfolglos. Jetzt ist die Wiederherstellung über ASR Ihr Rettungsanker. Ausnahme: Sollte sich Ihr System wegen einer Vireninfektion verabschiedet haben und sich dieser Virus bereits auf Ihrer Sicherung befinden, hilft auch ASR nicht mehr.
Die Wiederherstellung erfolgt immer in zwei Phasen: Zunächst wird das System neu installiert, dann werden die gesicherten Daten zurückgeschrieben. Wenn zum Zeitpunkt der Sicherung XP mit Service Pack 2 installiert war, müssen Sie dazu eine Windows-Setup-CD mit integriertem Service Pack 2 besitzen.
Unter XP Pro legen Sie die Setup-CD und die Diskette mit den drei Textdateien in die Laufwerke und booten von der CD (gegebenenfalls vorher Bootreihenfolge im Bios umstellen). Falls Sie dazu aufgefordert werden, drücken Sie während des anlaufenden Windows-Setups auf <F2>, um die automatische Systemwiederherstellung explizit zu starten. Meist wird die Diskette aber ohnehin erkannt.
Der Rest läuft praktisch automatisch ab: Ihre Systempartition wird formatiert (Achtung – dabei werden alle Daten gelöscht). Windows wird neu installiert, und am Ende startet wieder Ntbackup. Hier wählen Sie die gesicherte Datei und führen die Wiederherstellung durch.
XP Home unterstützt die automatische Wiederherstellung mit ASR nicht. Hier müssen Sie das System zunächst manuell neu installieren. Achten Sie dabei darauf, dass alle Parameter (Installationsordner, Benutzer- und Rechnername, Ländereinstellungen …) mit denen des Vorgängersystems übereinstimmen. Nach der Installation richten Sie Ntbackup erneut wie oben beschrieben ein und starten es. Klicken Sie im ersten Dialog auf den Wiederherstellungs-Assistenten, und wählen Sie im Dialog „Wiederherzustellendes Objekt“ über die Schaltfläche „Suchen“ Ihre Backup-Datei aus. Doppelklicken Sie dann auf den neuen Eintrag unter „Bezeichnung und Sicherungskennung“, und aktivieren Sie die Klickboxen neben den gesicherten Elementen „C:“ und „System State“. Nach einem Klick auf „Weiter“, wählen Sie „Erweitert“, um die Wiederherstellungs-Parameter anzupassen. Unter „Dateien wiederherstellen in“ klicken Sie auf „Ursprünglicher Bereich“ und auf „Weiter“. Im nächsten Dialog wählen Sie die Option „Vorhandene Dateien ersetzen“ und bestätigen mit „Weiter“. Im letzten Dialog aktivieren Sie alle Klickboxen und klicken erneut auf „Weiter“. Über einen Klick auf „Fertig stellen“ wird die Wiederherstellung gestartet. Ist diese abgeschlossen, starten Sie ihr System neu. Jetzt ist Ihr System wieder auf demselben Stand wie zum Zeitpunkt des Backups. Das betrifft alle installierten Anwendungen und Einstellungen, aber auch Schädlinge: Falls sich zum Zeitpunkt des Backups welche auf Ihrer Systempartition befanden, wurden sie mitgesichert. Sie sollten diese Methode der Systemrettung deshalb nur im Notfall anwenden.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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04.05.2007, 14:05
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Tipp des Tages: Sichere Verbindung verwenden
Google Mail / Firefox: Sichere Verbindung verwenden
Wenn Sie sich bei Google Mail anmelden, schaltet der Browser automatisch auf eine verschlüsselte Verbindung um, was Sie an der Protokollangabe „https://“ in der Adresszeile erkennen. Lesen oder schreiben Sie dann Mails, wird die Verbindung jedoch wieder auf das unverschlüsselte „http://“ zurückgesetzt. Sie möchten bei der sicheren Verbindung bleiben.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Wenn Sie sich bei Google Mail anmelden, schaltet der Browser automatisch auf eine verschlüsselte Verbindung um, was Sie an der Protokollangabe „ https://“ in der Adresszeile erkennen. Lesen oder schreiben Sie dann Mails, wird die Verbindung jedoch wieder auf das unverschlüsselte „ http://“ zurückgesetzt. Sie möchten bei der sicheren Verbindung bleiben.
Lösung:
Am einfachsten ist es, wenn Sie manuell eingreifen. Platzieren Sie den Cursor hinter das „http“ in der Adresszeile, tragen Sie das „s“ einfach nach, und drücken Sie die Eingabetaste. Die Einstellung bleibt zumindest so lange erhalten, bis Sie sich ab- und wieder anmelden.
Wenn Sie die Einstellung dauerhaft erhalten wollen, hilft die auch sonst sehr nützliche Firefox-Erweiterung Customize Google . Nachdem Sie das Add-on installiert haben, rufen Sie dessen Einstellungen auf und wählen unter „Extras“ den Menüpunkt „CustomizeGoogle-Einstellungen“. Auf der Registerkarte „Google Mail“ aktivieren Sie die Option „Sichere Verbindung benutzen (zu ‚https‘ wechseln)“ und müssen sich fortan nicht mehr um die Verbindung kümmern.
Leistungsfähige Erweiterung: Nur für den hier beschriebenen Zweck wäre das Add-on Customize Google überdimensioniert. Es leistet jedoch noch weit mehr, wann immer Sie Google – und nicht nur die Mailfunktion – verwenden. Die Erweiterung filtert die Google-Werbung heraus, schlägt bei der Eingabe eines Suchworts passende Abfragen vor, bietet nützliche Zusatzfunktionen bei der Bildersuche und besitzt einen Filter. Finden Sie in den Suchergebnissen Spam-Links, können Sie für die Zukunft die betreffenden Domains oder Teile davon blockieren. Dies geschieht bequem über den Link „Filter“ unter jedem Resultat.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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08.05.2007, 10:53
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Tipp des Tages: Excel-Formeln mit Kommentaren
Excel 97-2003: Formeln mit Kommentaren
Manchmal ist eine Tabelle so komplex, dass Sie später nicht mehr wissen, wofür eine bestimmte Formel zuständig ist. Deswegen möchten Sie ergänzende Hinweise zu den Formeln speichern. Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert.
Anforderung: Anfänger
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Manchmal ist eine Tabelle so komplex, dass Sie später nicht mehr wissen, wofür eine bestimmte Formel zuständig ist. Deswegen möchten Sie ergänzende Hinweise zu den Formeln speichern.
Lösung:
In allen Fällen, in denen das Ergebnis der Funktion aus einem Zahlenwert besteht, können Sie eine Funktion von Excel mit dem Namen N() nutzen. Sie gibt den Eingabewert in eine Zahl umgewandelt zurück. Text erhält dabei einfach den Wert 0. Sie können also Kommentare in Zellen hinzufügen, indem Sie <Formel>+N("Mein Kommentar") zur eigentlichen Formel „addieren“. Dieser Kommentar verändert weder das Zellergebnis noch das Zahlenformat, so dass Sie mit dem Ergebnis einer solchen Kommentarzelle wie gewohnt weiterrechnen können.
Tipp: Mit anderen Funktionen können Sie Kommentare auch bei Zellen erreichen, die keine Zahlen als Ergebnis enthalten. So können Sie etwa mit & RECHTS("Hier steht Ihr Kommentar";0) eine „leere“ Kommentar-Zeichenfolge an Formeln anhängen, die beispielsweise aus einer WENN-Funktion bestehen.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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08.05.2007, 15:30
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Tipp des Tages: Summe in der letzten Excel-Zeile
Excel 97-2003: Summe in der letzten Zeile
Sie möchten in einer Excel-Tabelle die Zahlen einer Spalte addieren, die laufend um weitere Werte ergänzt wird. Die Summe soll in der Spalte daneben erscheinen – und zwar immer in der Zeile, die den letzten Eintrag enthält. Sobald Sie also die Spalte um einen weiteren Wert ergänzen, soll die bisherige Summe verschwinden und in der Zeile darunter das Ergebnis der um eine Zeile erweiterten Summenformel erscheinen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Fortgeschrittener
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Sie möchten in einer Excel-Tabelle die Zahlen einer Spalte addieren, die laufend um weitere Werte ergänzt wird. Die Summe soll in der Spalte daneben erscheinen – und zwar immer in der Zeile, die den letzten Eintrag enthält. Sobald Sie also die Spalte um einen weiteren Wert ergänzen, soll die bisherige Summe verschwinden und in der Zeile darunter das Ergebnis der um eine Zeile erweiterten Summenformel erscheinen.
Lösung:
Wenn die zu summierenden Werte beispielsweise in Spalte A und die Summe in Spalte B stehen sollen, tragen Sie in die Zelle B1 folgende Formel ein:
=WENN(UND(A1<>"";A2="");SUMME ($A$1:$A1);"")
Dann müssen Sie die Formel nur noch in so viele Zeilen der Spalte B kopieren, wie Sie voraussichtlich in der Spalte A ausfüllen werden. Das können Sie auch schneller erreichen, indem Sie die untere rechte Ecke der markierten Zelle B1 anklicken und bei gedrückter Maustaste die Spalte B entlang herunterziehen. Wenn Sie die gewünschte Endzelle erreicht haben, lassen Sie die Maustaste einfach wieder los.
So funktioniert die Formel: In der Funktion „UND“ ist die Bedingung für die letzte Zeile verborgen: Excel prüft, ob die Spalte A in der aktuellen Zeile Daten enthält und gleichzeitig in der nächsten Zeile leer ist. Den zu summierenden Bereich passt die Summenfunktion durch den Einsatz von relativen und absoluten Zellbezügen so an, dass er beim Kopieren der Formel in weitere Tabellenzellen immer von A1 bis zur aktuellen Zeile in der Spalte A reicht. Ist die Bedingung für die letzte Zeile nicht erfüllt, bleibt die Zelle in der Spalte B dagegen leer.
Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
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