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Tipp des Tages: Screenshots von Videos erstellen
Screenshots von Videos erstellen
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Sie möchten einige Bilder eines Videos aufnehmen, das Sie gerade im VLC Media Player abspielen. Über die "Druck"-Taste befördern Sie den Screenshot in die Zwischenablage und mit "Strg"-"V" in die Bildbearbeitung. Hier erscheint aber nur das Fenster des Players – mit schwarzem Inhalt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Sie möchten einige Bilder eines Videos aufnehmen, das Sie gerade im VLC Media Player abspielen. Über die <Druck>-Taste befördern Sie den Screenshot in die Zwischenablage und mit <Strg>-<V> in die Bildbearbeitung. Hier erscheint aber nur das Fenster des Players – mit schwarzem Inhalt.
Lösung:
Videos laufen in Player-Software standardmäßig im "Overlay"-Modus. Dabei werden die Filmbilder in das Player-Fenster projiziert. Der angezeigte Film befindet sich dabei im Arbeitsspeicher der Grafikkarte. Deshalb wird er auch nicht erfasst, wenn Sie ein Bild schießen.
Es geht aber, wenn Sie die eingebaute Screenshot-Funktion von VLC Media-Player verwenden. Gehen Sie zuerst im Programm auf "Einstellungen, Einstellungen" und klicken Sie im linken Bereich des Dialogs auf "Video". Tragen Sie hinter "Videoschnappschuss-Verzeichnis" ein, unter welchem Pfad die Aufnahmen abgelegt werden sollen. Wenn hier nichts steht, speichert VLC unter Windows die Bilder automatisch im Verzeichnis "%Userprofile%igene Bilder" und unter Linux in ~/.vlc.
Über die Liste hinter "Videoschnappschuss-Format" können Sie wählen, ob das Bild im Format PNG oder JPG gespeichert werden soll. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche "Sichern". Starten Sie jetzt die Wiedergabe des Films, und wählen Sie die gewünschte Szene aus. Über "Video, Schnappschuss" oder die Tastenkombination <Alt>-<Strg>-<S> erzeugen Sie den Screenshot.
Tipp: Der englischsprachige Video-Editor Virtualdubmod eignet sich ebenfalls gut für Screenshots von Videos. Das Programm bietet – anders als VLC Media Player – eine exakte Navigation im Film und erleichtert damit die Auswahl der Szene. Einen Screenshot nehmen Sie hier über "Video, Copy Source Frame to Clipboard" auf. Das Bild fügen Sie anschließend per <Strg>-<V>in Ihr Bildbearbeitungsprogramm ein.
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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13.11.2006, 14:13
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Tipp des Tages: Icons aus EXE und DLL extrahieren
Icons aus EXE und DLL extrahieren
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Wenn Sie Verknüpfungen oder Ordner anlegen beziehungsweise eigene Anwendungen entwickeln, haben Sie unter Windows die Möglichkeit, dafür individuelle Icons zu vergeben. Allerdings ist es gar nicht so einfach, ein passendes zu finden. Auf dem System schlummern zwar Tausende von Icons, die meisten sind aber in EXE- oder DLL-Dateien verkapselt - und diese lassen sich schlecht durchsuchen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem bequem lösen können.
Problem:
Wenn Sie Verknüpfungen oder Ordner anlegen beziehungsweise eigene Anwendungen entwickeln, haben Sie unter Windows die Möglichkeit, dafür individuelle Icons zu vergeben. Allerdings ist es gar nicht so einfach, ein passendes zu finden. Auf dem System schlummern zwar Tausende von Icons, die meisten sind aber in EXE- oder DLL-Dateien verkapselt - und diese lassen sich schlecht durchsuchen.
Lösung:
Icons sind unter Windows als Ressourcen in Anwendungen oder Programmbibliotheken eingebunden. Sie lassen sich jedoch auch als eigenständige Dateien mit der Endung ICO extrahieren. Dateien diesen Typs tragen ihr eigenes Symbol als Icon - die passenden Motive sind daher in der Symbolansicht des Explorers mühelos zu finden. Unser Tool pcwIconExtractor.EXE kopiert automatisch sämtliche Icons aus allen EXE- und DLL-Dateien heraus und legt sie als ICO-Dateien in einem gemeinsamen Ordner ab. So erhalten Sie ein übersichtliches Icon-Archiv. Die Namen der Icons werden dabei aus dem Namen der Quelldatei (zum Beispiel Shell32.DLL) und der Indexnummer des Icons zusammengesetzt. So sehen Sie sofort, woher das Symbol ursprünglich stammt. Damit Sie das Tool einsetzen können, benötigen Sie .NET Framework 2.0.
Nachdem Sie es installiert und den Rechner neu gestartet haben, können Sie pcwIconExtractor ausführen. Icons suchen: Klicken Sie im Dialog auf "Los“, und wählen Sie einen Ordner oder ein ganzes Laufwerk als Quelle aus. Das Tool durchsucht jeweils auch alle Unterordner. Falls Sie die Klickbox "Dubletten aufspüren“ aktiviert haben, extrahiert das Tool immer nur eine Version eines Icons, auch wenn es in mehreren Dateien vorkommen sollte. Während das Tool läuft, können Sie über den Zähler mitverfolgen, wie viele Icons bereits gefunden wurden. Sobald die Aktion abgeschlossen ist, finden Sie Ihr neues Icon-Archiv unter C:\pcwIconExtractor-Icons. Alle ICO-Dateien werden hier einheitlich in einer Qualität von 32 x 32 Pixeln mit 16 Farben gespeichert.
Icons zuordnen: Wenn Sie einer Verknüpfung ein neues Icon zuweisen möchten, sehen Sie zunächst im neuen Icon-Ordner nach, welches Symbol sich eignen würde, und merken Sie sich den Namen. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung, wählen "Eigenschaften“, dann die Registerkarte "Verknüpfung“ und dort "Anderes Symbol“.
Im nächsten Dialog klicken Sie auf "Durchsuchen“ und wählen die EXE- oder DLL-Datei aus, in der sich die ICO-Datei ihrem Namen nach befindet. Nun sehen Sie in der unteren Fensterhälfte des Dialogs alle in der Datei enthaltenen Icons in Spalten mit jeweils vier Symbolen aufgereiht. Das erste Icon oben links trägt dabei die Indexnummer "0“, das darunter die Nummer "1“ und so weiter. Blättern Sie nun in der Datei, bis Sie die Indexnummer erreichen, die im Namen des Symbols enthalten ist, und wählen Sie es aus.
Übrigens: Sie können natürlich auch die ICO-Datei selbst als Symbol für eine Verknüpfung bestimmen. Das hat aber zwei Nachteile: Erstens sind die Icons in den Originaldateien meist in unterschiedlichen, besser geeigneten Qualitätsstufen gespeichert. Zweitens müssen Sie in diesem Fall darauf achten, dass die ICO-Datei dauerhaft im selben Pfad zur Verfügung steht.
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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14.11.2006, 14:20
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Tipp des Tages: Von MP3-Dateien zu WAV-Systemklängen
Von MP3-Dateien zu WAV-Systemklängen
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Sie möchten bestimmte Ereignisse, etwa den Empfang einer neuen Mail, mit einer eigenen WAV-Datei unterlegen. An MP3-Dateien als Musik-Quelle besteht kein Mangel, doch wie wandeln Sie diese ins WAV-Format um und schneiden den beabsichtigten Teil heraus? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Sie möchten bestimmte Ereignisse, etwa den Empfang einer neuen Mail, mit einer eigenen WAV-Datei unterlegen. An MP3-Dateien als Musik-Quelle besteht kein Mangel, doch wie wandeln Sie diese ins WAV-Format um und schneiden den beabsichtigten Teil heraus?
Lösung:
Sie benötigen ein Programm zum Konvertieren von MP3-Dateien, ferner ein Werkzeug, mit dem Sie anschließend die WAV-Dateien zuschneiden können. Für diesen zweiten Schritt reicht das Windows-Zubehör „Audiorecorder“ (Sndrec32.EXE), für den ersten empfehlen wir die Freeware Cdex .
Und so geht’s:
1. Stellen Sie Cdex unter „Optionen, Sprache auswählen“ auf „deutsch“ ein. Dann drücken Sie <F12> oder wählen das Menü „Konvertieren, Komprimierte Audio-Datei(en) in WAV-Datei(en) umwandeln“. Im nachfolgenden Dialog „Öffnen“ gehen Sie zur gewünschten MP3-Datei, markieren diese und klicken auf den Button „Konvertieren“.
2. Wo Cdex die neue WAV-Datei abgelegt hat, finden Sie unter „Optionen, Einstellungen, Dateinamen“ heraus. Für den Fall, dass Sie mehrere MP3-Dateien konvertieren wollen, lohnt es sich, hier einen bequem zugänglichen Pfad vorzugeben.
3. Jetzt starten Sie über „Start, Programme, Zubehör, Unterhaltungsmedien“ den Audiorecorder von Windows und laden dort mit „Datei, Öffnen“ die eben konvertierte neue WAV-Datei. Mit den Menüpunkten „Vor aktueller Position löschen“ und „Nach aktueller Position löschen“ bietet der Audiorecorder ein zwar unpräzises, aber für diesen Zweck völlig ausreichendes Werkzeug, um den gewünschten Sound-Schnipsel aus der Datei zu schneiden.
4. Sobald der verbliebene Rest Ihren Vorstellungen entspricht, legen Sie die Klangdatei mit „Datei, Speichern unter“ auf der Festplatte ab. Als Zielpfad bietet sich dabei der Ordner \Windows\Media an, denn das ist das Standardverzeichnis für die Windows-Systemklänge. Wenn Sie sich ein anderes Ziel aussuchen, müssen Sie im Dialog „Sounds und Audiogeräte, Sounds“ (Punkt 5) den Button „Durchsuchen“ verwenden.
5. Über „Sounds und Audiogeräte, Sounds“ in der Systemsteuerung weisen Sie schließlich dem gewünschten Systemereignis die neue Klangdatei zu. Übrigens bieten auch viele Anwendungen, insbesondere Mail-Clients und Terminplaner, eine Option, um Programmereignisse akustisch zu untermalen.
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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15.11.2006, 14:03
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Tipp des Tages: XP Home/Pro: Support per Fernsteuerung
XP Home/Pro: Support per Fernsteuerung
Anforderung:
Zeitaufwand:
Sie haben Schwierigkeiten mit Ihrem System und brauchen Hilfe von einem versierten Bekannten. Das Problem am Telefon zu erörtern, ist kompliziert, für beide Parteien anstrengend und stellt, wenn Verständigungsprobleme auf Zeitnot treffen, die Freundschaft arg auf die Probe.
Problem:
Sie haben Schwierigkeiten mit Ihrem System und brauchen Hilfe von einem versierten Bekannten. Das Problem am Telefon zu erörtern, ist kompliziert, für beide Parteien anstrengend und stellt, wenn Verständigungsprobleme auf Zeitnot treffen, die Freundschaft arg auf die Probe.
Lösung:
Solange Sie mit dem Rechner noch ins Internet kommen, können Sie Ihren fachkundigen Kumpel einfach virtuell auf Ihren Desktop einladen. Dann kann er Ihr Problem direkt beheben, ohne seinen PC verlassen zu müssen. Unter XP Pro funktioniert die im Folgenden beschriebene Methode zwar auch, hier gibt es aber die weitaus bequemere Möglichkeit über eine Remote-Desktop-Verbindung (siehe unten).
XP Home
Vorbereitung: Als Erstes aktivieren Sie die Remote-Unterstützung. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, wählen Sie „Eigenschaften, Remote“, und aktivieren Sie die Klickbox vor „Ermöglicht das Senden von Remoteunterstützungsangeboten“. Im selben Dialog klicken Sie auf „Erweitert“, aktivieren die Klickbox vor „Remotesteuern dieses Computers zulassen“ und legen eine maximale Dauer fest, für die der Remote-Zugriff gelten soll. Wenn die Remote-Verbindung durch eine Firewall läuft, müssen Sie bei dieser eingehende Verbindungen für Remote-Unterstützung und -Desktop (TCP-Port 3389) erlauben. Bei der Windows-Firewall öffnen Sie dazu einfach die Registerkarte „Ausnahmen“ und aktivieren die Klickboxen vor „Remoteunterstützung“ und „Remotedesktop“. Ticket erstellen: Nun müssen Sie ein Support-Ticket ausstellen und Ihrem Helfer per Mail zukommen lassen. Klicken Sie dazu auf „Start, Programme, Remoteunterstützung“. Sollte der Link nicht vorhanden sein, funktioniert auch dieser Befehl
rcimlby.exe –LaunchRA
unter „Start, Ausführen“. Nach etwas Wartezeit klicken Sie im automatisch gestarteten Hilfe- und Supportcenter auf „Jemanden einladen, Ihnen zu helfen“. Im nächsten Schritt tragen Sie die Mailadresse des Bekannten in das Feld ein und klicken auf „Diese Person einladen“. Im nächsten Fenster können Sie Ihren Namen und eine Nachricht eingeben, die in der Mail erscheinen soll. Im letzten Dialog bestimmen Sie eine Gültigkeitsdauer für dieses Support-Ticket – die mögliche Zeitspanne reicht von einer Minute bis zu 99 Tagen. Während dieses Zeitraums ist über das Ticket ein Zugriff auf Ihr System möglich. Im Dialog unten vergeben Sie ein Kennwort, das der Helfer wissen muss, um sich verbinden zu können. Dieses Kennwort sollten Sie ihm separat, zum Beispiel per Telefon, durchgeben. Ein Klick auf „Einladung senden“ verschickt das Ticket. Sollte das nicht automatisch klappen, senden Sie einfach selbst eine Mail mit der eben gespeicherten Datei RAInvitation.MSRCINCIDENT als Anhang.
Verbindung aufnehmen: Der Empfänger der Mail ruft die Datei auf seinem XP-System einfach per Doppelklick auf und gibt im nachfolgenden Dialog das zuvor festgesetzte Kennwort ein. Nun wird die Verbindung hergestellt. Bevor es jedoch losgehen kann, müssen Sie noch mit „Ja“, bestätigen, dass Ihr Helfer tatsächlich in Ihr System einsteigen darf. Dieser klickt dann auf „Steuerung übernehmen“, Sie bestätigen erneut – fertig.
Ihr System wird ferngesteuert, und Sie können auf dem Bildschirm verfolgen, was gerade passiert. Um die Verbindung zu kappen, reicht es, wenn eine der beiden Parteien auf <Esc> drückt.
Über den Dialog zur Remote-Unterstützung können Sie sich außerdem gegenseitig Nachrichten zuschicken, Dateien austauschen und sogar miteinander sprechen.
Mögliche Probleme: Wenn sich der Bekannte nicht mit Ihrem Rechner verbinden kann, befindet sich Ihr System wahrscheinlich hinter einem Router. Schalten Sie dort zunächst mit Hilfe der Bedienungsanleitung den Port 3398 frei (Port Forwarding), damit die Anfrage Sie überhaupt erreichen kann. Dann müssen Sie gegebenenfalls noch Ihre lokale IP-Adresse durch die Online-IP Ihres Routers ersetzen, mit der Sie im Internet vertreten sind. Um diese zu ermitteln, gehen Sie auf die Seite http://checkip.dyndns.org/. Öffnen Sie dann die oben erwähnte MSRCINCIDENT-Datei mit Notepad, und ersetzen Sie im Bereich „RCTICKET=“65538,1,<Adresse>“ die eingetragene Nummer durch die eben ermittelte. Speichern Sie die Datei, und schicken Sie das Ticket erneut ab.
XP Pro: Die Remote-Desktop-Verbindung
Anders als Windows XP Home enthält die Pro-Version einen Terminal-Server, über den sich Anwender am Remote-System anmelden können. Um eine Remote-Desktop-Verbindung herzustellen, müssen Sie die Funktion zunächst aktivieren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, öffnen unter „Eigenschaften“ die Registerkarte „Remote“ und aktivieren die Klickbox vor „Benutzern erlauben, eine Remotedesktopverbindung herzustellen“. Im nächsten Schritt klicken Sie auf „Remotebenutzer auswählen“ und fügen einen Benutzer hinzu, über den die Fernsteuerung laufen soll. Dazu können Sie ein bestehendes Benutzerkonto verwenden oder ein neues einrichten.
Nun kann Ihr IT-Kumpel sich über dieses Konto und das zugehörige Kennwort mit Ihrem Rechner verbinden. Falls er ebenfalls Windows XP nutzt, klickt er sich dazu einfach durch „Start, Programme, Zubehör, Kommunikation, Remotedesktopverbindung“. Sollte er mit einer älteren Windows-Version arbeiten, kann er sich den deutschsprachigen Client „ Windows XP Remote Desktop Connection Software “ kostenlos herunterladen (3.4 MB) und installieren. Die Verbindung erfolgt dann über den Namen oder die IP-Adresse des Computers.
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16.11.2006, 16:08
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Tipp des Tages: Per Makro in Excel farbig hervorheben
Excel 97-2003: Per Makro farbig hervorheben
Anforderung:
Zeitaufwand:
Sie benötigen einen schnellen Überblick über die wichtigsten statistischen Merkmale einer Liste, möchten diese aber nicht sortieren oder filtern, weil Sie an der Anordnung nichts verändern möchten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Sie benötigen einen schnellen Überblick über die wichtigsten statistischen Merkmale einer Liste, möchten diese aber nicht sortieren oder filtern, weil Sie an der Anordnung nichts verändern möchten.
Lösung:
Mit ein paar Zeilen VBA-Code legen Sie ein Makro an, das den maximalen und niedrigsten Wert eines markierten Bereichs sowie große, mittlere und kleine Werte in unterschiedlichen Farben darstellt. Dabei sind Sie nicht – wie bei der bedingten Formatierung – auf wenige Regeln und Farben beschränkt, sondern können sich in der gesamten Farbpalette von Excel austoben. Unser Beispielmakro Colorize in der Tabelle pcwFarben.XLS zeigt das Prinzip.
Wenn Sie die Tabelle öffnen, alle Zahlen in einer der drei Spalten markieren und Colorize über „Extras, Makro, Makros“ starten, erhalten Sie erst eine kleine Statistik und dann auf Wunsch eine Farbformatierung. Besonders hohe Werte werden kräftig rot, mittelgroße rosa, durchschnittliche sind normal formatiert – und kleinere blau beziehungsweise blassblau. Wenn Sie das Makro erneut aufrufen und dabei das Kolorieren ablehnen, sieht die Tabelle wieder aus wie zuvor. Richtig nützlich wird das Makro, wenn Sie es in die globale Personl.XLS übertragen. Dann steht es in jeder Excel-Arbeitsmappe zur Verfügung. Dazu öffnen Sie den VBA-Editor mit <Alt>-<F11>, kopieren den kompletten Code unter pcwFarben.XLS („Modul1“) und fügen ihn dann unter „Modul1“ in Ihre Personl.XLS ein.
Diese Datei finden Sie unterhalb der pcwFarben.XLS in der Projekt-Leiste des Editors – sofern Sie jemals ein Makro aufgezeichnet und in die „Persönliche Makroarbeitsmappe“ gespeichert haben. Andernfalls holen Sie genau das nach. Danach können Sie dem Makro einen Hotkey zuweisen („Extras, Makro, Makros“, „Colorize“ anklicken und danach „Optionen“) oder es über „Extras, Anpassen, Befehle, Makros“ in die Symbolleiste einbauen. Die voreingestellten Farben können Sie über den „ColorIndex“ im VBA-Code verändern, ebenso die Regeln, nach denen das Makro eine Zahl als „groß“ oder „klein“ interpretiert.
Es orientiert sich an den vorgefundenen Werten des Maximums, Minimums und Durchschnitts des markierten Zahlenbereichs und ist damit auf jede Zahlenreihe anwendbar.
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17.11.2006, 14:15
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Tipp des Tages: Was-wäre-wenn-Berechnungen in Openoffice.org
Was-wäre-wenn-Berechnungen in Openoffice.org
Anforderung:
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In einem Tabellendokument verwenden Sie Formeln, um Werte in Abhängigkeit von anderen Werten oder Formeln zu berechnen. In einigen Fällen ist es nötig, die gleichen Berechnungen jeweils auf der Basis geänderter Werte vorzunehmen – beispielsweise Rabatte in mehreren Stufen, Provisionen in Abhängigkeit von Verkaufserlösen oder geänderte Gewinn-Erwartungen bei schwankenden Wechselkursen beziehungsweise Rohstoffkosten. Dabei wollen Sie jeweils mit einem Klick das neue Ergebnis bei geänderten Rahmenbedingungen erhalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
In einem Tabellendokument verwenden Sie Formeln, um Werte in Abhängigkeit von anderen Werten oder Formeln zu berechnen. In einigen Fällen ist es nötig, die gleichen Berechnungen jeweils auf der Basis geänderter Werte vorzunehmen – beispielsweise Rabatte in mehreren Stufen, Provisionen in Abhängigkeit von Verkaufserlösen oder geänderte Gewinn-Erwartungen bei schwankenden Wechselkursen beziehungsweise Rohstoffkosten. Dabei wollen Sie jeweils mit einem Klick das neue Ergebnis bei geänderten Rahmenbedingungen erhalten.
Lösung:
Die Tabellenkalkulation von OpenOffice bietet für diesen Zweck eine Funktion mit dem Namen "Szenarien". Damit definieren Sie einen Zellbereich, dessen Inhalt sich je nach Listenauswahl ändert. Im Zellbereich, dessen Inhalt von der jeweils ausgewählten Liste abhängt, lesen Sie danach neue Werte. In einer Tabelle erzielen Sie dadurch mit einem Klick Berechnungen auf Basis neuer Werte, ohne den Bereich zusätzlich einfügen oder ändern zu müssen.
Ein konkretes Beispiel: In einer Produkttabelle setzen sich die Kosten aus Einkaufspreis, Fix- und Treibstoffkosten zusammen. Der Verkaufspreis soll sich nicht ändern. Der Gewinn ergibt sich aus dem Verkaufspreis abzüglich der Kosten, die einzige Variable sind die Treibstoffkosten. Die Berechnung des Gewinns soll jetzt innerhalb der Tabelle abhängig von der möglichen Entwicklung der Treibstoffkosten erfolgen. Eine fertig ausgefüllte Beispieltabelle finden Sie unter dem Namen Szenarien hier .
Und so geht‘s:
1. Erstellen Sie eine Tabelle, in der das Ergebnis in Spalte G von den Werten in Spalte E abhängt. Die Werte in Spalte E können auch berechnete Werte sein. In unserem Beispiel ergeben sie sich aus den Treibstoffkosten im Bereich F14-F17 multipliziert mit einem Verbrauchswert.
2. Markieren Sie den Zellbereich in Spalte E, den Sie zur Berechnung heranziehen möchten (E6-E10), und gehen Sie auf "Extras, Szenarien". Geben Sie dem Szenario einen aussagekräftigen Namen, und legen Sie bei Bedarf einen Kommentartext fest, der die Berechnung beschreibt. Zusätzlich können Sie eine Farbe bestimmen, die das Szenario in der Tabelle hervorhebt. Nach einem Klick auf "OK" erscheint über dem Zellbereich ein Feld mit Schaltfläche und Auswahl-Liste.
3. Wiederholen Sie den Schritt 2 für jedes Szenario. In unserem Beispiel sind es vier Möglichkeiten, für vier unterschiedliche Treibstoffpreise.
4. Wählen Sie in der Szenarienliste nacheinander jedes Szenario aus, und ändern Sie die Werte oder Formeln wie gewünscht. In unserem Beispiel enthält jede Wertegruppe das Ergebnis aus der Liste der Treibstoffkosten in F14-F17.
Wenn Sie künftig aus der Liste ein Szenario auswählen (in unserem Beispiel "Kosten 1", "Kosten 2"...), aktualisiert Open Office automatisch die Tabelle auf der Basis der sich ändernden Werte.
Tipp: Um ein Szenario nachträglich zu ändern oder zu entfernen, blenden Sie mit "Bearbeiten, Navigator" oder <F5>-Taste den Navigator ein. Klicken Sie auf das Icon "Szenarien", und wählen Sie aus dem Kontextmenü eines Eintrags "Eigenschaften" oder "Löschen".
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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20.11.2006, 14:18
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Tipp des Tages: Zeichenfolge in Excel von rechts suchen.
Excel 2000-2003: Zeichenfolge von rechts suchen
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Zeitaufwand:
Sie möchten eine Möglichkeit haben, in einer längeren Zeichenfolge nach einer anderen Zeichenfolge zu suchen – allerdings von rechts nach links. Eine solche Funktion benötigen Sie etwa, um aus einer kompletten Pfadangabe den Dateinamen herauszufiltern. Der Dateiname beginnt nach dem letzten Backslash "\" – das lässt sich bequemer vom Ende her ermitteln. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Sie möchten eine Möglichkeit haben, in einer längeren Zeichenfolge nach einer anderen Zeichenfolge zu suchen – allerdings von rechts nach links. Eine solche Funktion benötigen Sie etwa, um aus einer kompletten Pfadangabe den Dateinamen herauszufiltern. Der Dateiname beginnt nach dem letzten Backslash „\“ – das lässt sich bequemer vom Ende her ermitteln.
Lösung:
Am besten verwenden Sie eine benutzerdefinierte Funktion. Excel besitzt zwar keine eigene Option für diesen Zweck, VBA stellt aber eine Funktion mit der entsprechenden Suche zur Verfügung. Deshalb reicht dafür eine Zeile Code. Importieren Sie dazu die Datei pcwFindenInv.BAS im Visual-Basic-Editor (<Alt>-<F11>) über „Datei, Datei importieren“. Dabei müssen Sie wissen, dass solche benutzerdefinierten Funktionen nur nutzbar sind, wenn die Arbeitsmappe geöffnet ist, die deren Code enthält. Nun stehen unsere beiden benutzerdefinierten Funktionen wie die Excel-Standardoptionen im Funktionsassistenten zur Verfügung.
Diesen starten Sie über „Einfügen, Funktion, Benutzerdefiniert“. FindenInv liefert die Position des Suchstrings im durchsuchten Text. Die Syntax entspricht jener der Standardfunkion „Finden“ – außer dass nicht nach dem ersten, sondern nach dem letzten Vorkommen des Suchstrings gesucht wird. Das Ergebnis ist der Wert für die Position des Suchtextes.
Achtung: Die Funktion „FindenInv“ sucht zwar von rechts, gibt die Position aber wie „Finden“ von links an. Wenn Sie also etwa
=findeninv(„\“;“c:\ordner\test.doc“)
eingeben, lautet das Ergebnis „10“. Um daraus den bloßen Dateinamen zu ermitteln, müssen Sie die Funktion noch mit den vordefinierten Funktionen „Rechts“ und „Länge“ verknüpfen. Um das zu vereinfachen, bieten wir die zweite benutzerdefinierte Funktion mit dem Namen „StringVonRechts“ an. Sie erwartet dieselben Parameter wie „FindenInv“, übergibt aber als Ergebnis bereits die Zeichenfolge ab dem letzten Vorkommen des Suchtextes – hier also „Test.doc“.
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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21.11.2006, 13:42
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Die Google-Web-Suche eignet sich nur schlecht zum Auffinden von technischen Informationen: Suchen Sie Informationen zur Konfiguration Ihrer Hard- oder Software unter Angabe des Produktes, finden Sie statt nützlicher Tipps hauptsächlich Seiten, die Sie auf Auktionen und Preisvergleiche umleiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Die Google-Web-Suche eignet sich nur schlecht zum Auffinden von technischen Informationen: Suchen Sie Informationen zur Konfiguration Ihrer Hard- oder Software unter Angabe des Produktes, finden Sie statt nützlicher Tipps hauptsächlich Seiten, die Sie auf Auktionen und Preisvergleiche umleiten.
Lösung:
Für diese ärgerlichen Suchergebnisse gibt es vor allem zwei Gründe: Erstens gibt es Massen von Preisvergleichs-Seiten, die im wesentlichen meist auf die gleichen Billiganbieter verweisen. Und gerade bei neuen Produkten finden sich zunächst einmal viel mehr Anbieter, die sie verkaufen möchten, als Anwender, die sich über eventuelle Probleme damit äußern. Außerdem werden Listen mit Preisvergleichen oft in den Suchergebnissen nach oben getrickst, was besonders bei Anfragen nach aktuellen technischen Produkten auffällt. Die Manipulation geschieht mit Hilfe von „Server-Farmen“, sprich: Web-Seiten auf vielen einzelnen Rechnern verweisen gegenseitig aufeinander. Damit wird das Google-Ranking ausgetrickst – in der Trefferliste von Google steht die Seite, auf die am häufigsten verlinkt wird, auf dem ersten Platz. Je seltener im Web auf eine Seite verwiesen wird, desto weiter unten landet sie. Google bemüht sich inzwischen, entdeckte Manipulationen zu korrigieren, etwa indem es Seiten mit identischen Inhalten, aber unterschiedlichen URLs im Ranking nach unten verschiebt.
Gerade bei technischen Problemen gibt es aber einen Bereich im Internet, wo Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Personen treffen, die mit den gleichen Widrigkeiten zu kämpfen hatten – und die dafür schon eine Lösung kennen: die Newsgroups.
Die größte Datenbank finden Sie unter http://groups.google.de . Sie bietet über eine Suchfunktion Zugriff auf alle seit 1995 geschriebenen News. In die Suchmaske können Sie auch Namen von Newsgroups oder Teilbegriffe (etwa: „*platine“) eingeben, ebenso den Namen beziehungsweise die Mailadresse eines Autors. Sie können die in den Suchergebnissen aufgeführten Artikel nach einem Klick auf die jeweilige Betreffzeile lesen. Meist ist es jedoch interessanter, sich erst einen Überblick über die gesamte Diskussion zu verschaffen. Es könnte sonst vorkommen, dass Sie aus dem ersten Treffer eine Information erhalten, die sich im weiteren Verlauf der Diskussion als falsch oder für Sie nicht zutreffend herausstellt. Sie sehen die Diskussion als Baumansicht auf der linken Seite, den von Ihnen angewählten Artikel auf der rechten Seite. Falls Sie mitdiskutieren wollen, beachten Sie, dass in Newsgroups generell strengere Sitten herrschen als beispielsweise in Web-Foren. Statt eines originellen Spitznamens erwartet man von Ihnen in vielen Newsgroups die Angabe Ihres wirklichen Namens, auch sollte Ihre Mailadresse gültig sein. Auch die bei Neulingen verbreitete Angewohnheit, die Antwort auf eine Frage an den Anfang der Mitteilung zu setzen und den Text, auf den sie sich bezieht, darunter zu stellen, wird nicht gern gesehen. Stattdessen zitieren Sie möglichst knapp die Teile, auf die Sie sich konkret beziehen, und antworten darunter.
Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
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22.11.2006, 15:32
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