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Netzwerkkabel in Kabelkanal verlegen
Alt 03.07.2009, 22:13
  #1
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Netzwerkkabel in Kabelkanal verlegen

Hallo Gemeinde!

Ich bin schier am verzweifeln.

Ich versuche schon seit Tagen immer wieder ein Netzwerkkabel durch einen Kabelkanal zu bekommen. Ich weiß, dass es theoretisch geht, immerhin habe ich das Kabel, welches vorhin verlegt war, eigenhändig rausgezogen.

Ich habe auch ein Einziehdraht benutzt, nur irgendwann stockt der Draht und ich komme einfach nicht weiter. Egal wie sehr ich rüttle und drücke, der Draht will sich ab einer Weile nicht mehr weiter vorwärts bewegen lassen. Ausschliessen kann ich, dass der Kanal verstopft ist.

Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich den das Kabel durchkriege?
Ich drehe schon durch!

Danke euch!
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Alt 03.07.2009, 22:17
  #2
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Na dann hättest Du wohl das Netzwerkkabel an das alte Kabel binden sollen bevor Du es rausgezogen hast.


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Alt 03.07.2009, 22:23
  #3
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Und wenn Du es von der anderen Seite probierst?


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Alt 03.07.2009, 22:45
  #4
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Ein Tipp dazu: Den Übergang vom Einziehdraht zum Kabel ganz streng mit Isolierband oder Paketband umwickeln sodaß der Verbund vom Draht langsam dicker wird zum Kabel und keinerlei Stufen mehr da sind die sich einhängen können. Also abstehende Draht- oder Kabelenden eng anlegen und dann spiralförmig und stramm mit dem Klebeband den Bereich ca. je 5cm vor und nach dem Übergang umwickeln.
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Alt 03.07.2009, 22:46
  #5
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Wie lang ist der Kabelkanal?
Ich vermute mal, dass du das Kable einfach so versuchst durchzuschieben (einfach abgeschnitten).
Setz das Kabel mal gut 10cm ab und biege die einzelnen Adern locker nach hinten.
So hast du am Ende keine Kante mehr, sondern 8 kleine Bögen.
Damit bleibt das Kabel nicht an jeder kleinen Ecke hängen.


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Alt 03.07.2009, 23:14
  #6
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@HaraldL... so wie sich das liest, hat spanferkelmensc schon das Problem, den Einziehdraht durch den Kanal zu bekommen.


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Alt 04.07.2009, 07:57
  #7
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Hmm, das wäre natürlich blöd. Ich ziehe nie ein altes Kabel raus ohne daran gleich das neue zu befestigen und quasi das schon liegende alte Kabel beim Rausziehen als "Einzugsdraht" für das neue zu benutzen. Oder zumindest beim Rausziehen damit einen Einzugsdraht reinzuziehen für später. Weil man eben nie weiß ob man die Chance später noch mal hat.
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Alt 04.07.2009, 08:09
  #8
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Zwei Tipps, die mir dazu einfallen...


Der Übergang von dem dünnen Zugdraht zum sicherlich dickeren Kabel sollte auf keinen Fall stufenformig sein! Also diesen so gestalten, dass auf einer Strecke von wenigstens 10 Zentimetern dieser Übergang "weich" ist. Das kann man z. B. mit Klebeband bewerkstelligen.

Weiterhin ist auch das Bestreichen mit Spülmittel (unter Umständen des kompletten Kabels) sehr nutzlich.


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Gruß Ronny
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Alt 04.07.2009, 10:08
  #9
.... hilft wo er kann
 
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Hmm, das wäre natürlich blöd. Ich ziehe nie ein altes Kabel raus ohne daran gleich das neue zu befestigen und quasi das schon liegende alte Kabel beim Rausziehen als "Einzugsdraht" für das neue zu benutzen. Oder zumindest beim Rausziehen damit einen Einzugsdraht reinzuziehen für später. Weil man eben nie weiß ob man die Chance später noch mal hat.
Du sprichst mir aus der Seele

Zitat:
Zitat von Ronny2 Beitrag anzeigen
…Weiterhin ist auch das Bestreichen mit Spülmittel (unter Umständen des kompletten Kabels) sehr nutzlich.
Der gute Elektriker hat immer ein Döschen Vaseline in der Werkzeugtasche
(Spülmittel ist aber ein hervorragender Ersatz )

Zitat:
Zitat von spanferkelmensc Beitrag anzeigen


Ich habe auch ein Einziehdraht benutzt, nur irgendwann stockt der Draht und ich komme einfach nicht weiter. Egal wie sehr ich rüttle und drücke, der Draht will sich ab einer Weile nicht mehr weiter vorwärts bewegen lassen. Ausschliessen kann ich, dass der Kanal verstopft ist.

Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich den das Kabel durchkriege?
Ich drehe schon durch!

Danke euch!
Aus welchen Material ist dieser Einziehdraht?
  • Plastik / Fieberglas oder
  • Metall?

Bei einer Metall-Welle (Einziehdraht) kann man zu zweit mit einer Akkubohrmaschine (oder dergleichen) die Welle in Drehbewegung versetzen, und kann so eine oder sogar 2 Problemstellen überbrücken.
Einer schiebt und einer bedient die Antriebsmaschine wobei es zwingend erforderlich ist die Welle gespannt zu halten!

Ansonsten eine Fieberglas-Einziehwelle beim Handwerker ausleihen und mit dieser einen Versuch wagen (höhere Steifigkeit und verschiedene Größen von Aufsätzen, klassisches Modell "Kati Blitz" )

Erli
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Alt 04.07.2009, 10:24
  #10
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Zitat:
Zitat von Erli Beitrag anzeigen
Bei einer Metall-Welle (Einziehdraht) kann man zu zweit mit einer Akkubohrmaschine (oder dergleichen) die Welle in Drehbewegung versetzen, und kann so eine oder sogar 2 Problemstellen überbrücken.
Einer schiebt und einer bedient die Antriebsmaschine wobei es zwingend erforderlich ist die Welle gespannt zu halten!
Das ist aber sehr mit Vorsicht zu genießen. Ein Bekannter hat sowas probiert und dabei mit dem drehenden Ende des Zugdrahts eine parallel laufende 230V-Leitung "angebohrt". Ergebnis waren Blitz und Knall und es mußte die Wand aufgestemmt werden um den Kurzschluß zu beseitigen. Er hatte noch Glück daß er selber keinen elektrischen Schlag abbekommen hat.

Ich würde mich das nur trauen wenn kein anderes Kabel parallel liegt.
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