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Zitat von ModellbahnerTT
Ich würde immer zu Debian greifen aufgrund folgender Vorteile:
1.) Stabilität ist das oberste Gebot bei Debian
2.) Ubuntu erscheint zu festen Terminen was zu Zeitdruck und Fehlern führt die dann durch viele Patches behoben werden müssen.
3.) Debian ist meist schneller als Ubuntu
4.) Debian bringt meist schneller Sicherheitsupdates
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Es gibt kein perfektes Linux und bei jeder Situation auf die selbe Distribution zu setzen ist auch bei so ähnlichen Systemen wie Debian u. Ubuntu sicher nicht der beste Weg.
Zumal Punkt 2 zB schon mal nicht stimmt. Wenn es zu Verzögerungen bei Ubuntu kommt, wird der Release auch verschoben. Die Version 7.10 ist hier das letzte Beispiel dafür.
Da Ubuntu außerdem auf Debian SID aufsetzt, kann man außerdem leichter einen Zeitplan aufstellen. Debian SID wird übernommen, eingefroren und dann stabilisiert. Die einzelnen Phasen lassen sich dabei leichter planen, da hauptsächlich Software eingepflegt werden muss.
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Zitat von Goldener_Handschuh
Die Frage was ist besser, kann man so nicht beantworten.
Die Unterschiede liegen in der Philosophie der beiden und in deiner Hardware.
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Genau das meine ich eben auch. Jede Distribution hat nun mal ihr eigenes Ziel und ihre eigene Vorgehensweise.
Das ist der Vorteil bei Linux. Man hat kein aufgeblähtes Alles-in-Einem-System, sondern eine starke Vielfalt an spezialisierten Distributionen.
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Zitat von Goldener_Handschuh
Bei Debian bekommst du aber SWF welches so auf den Stand von Flash5 ist, openJDK als Java.
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Das stimmt nicht ganz. Das was du meinst ist der main-Zweig. Nicht freie Software wie JAVA findet man unter non-free.
Der aktuelle Flashplayer ist allerdings sogar im main-Zweig von Debian Lenny zu finden (flashplayer-mozilla).
Das Selbe gilt auch für einige Treiber wie für Grafikkarten.
Natürlich setzt Debian standardmäßig auf möglichst freie Software. Aber an manchen Stellen ist nun mal propritäre Software notwendig um das System möglichst kompatibel zu halten.
Wo du aber recht hast, ist dass Ubuntu stark auch auf propritäre Software setzt. Gerade bei Treibern. Deshalb läuft es auch zB viel besser auf Notebooks als Debian.
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Zitat von Goldener_Handschuh
Entscheidend ist was hasst du an Hardware. Um z.B. KDE4 mit seinen animationen im Desktop zu nutzen, bedarf es einen leistungsstarken Rechner mit sehr viel Arbeitsspeicher und schneller GPU.
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KDE 4.x (Die Entwickler unterscheiden zwischen KDE4 und KDE 4.x) frisst zwar mehr Ressourcen als zB Gnome mit 3D-Effekten. Aber wenn man das zB mit Windows Vista vergleicht, braucht es eigentlich ziemlich wenig für diese schicke Oberfläche.
Das sich die Distributionen in Ihrer Hardware-Unterstützung so stark unterscheiden liegt auch hauptsächlich an deren Spezialisierung.
Ubuntu ist zB für den Endverbraucher bestimmt. Es unterstützt viel weniger Plattformen als Debian, dafür läuft es aber auf den am meisten verbreiteten Plattformen oft am Besten.
Aber ich kann dir da zustimmen, dass man einfach mal die größten Distris durchtesten sollte...zumindest die, deren Philosophie am besten für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet ist.