WinBoard - Das Windows Portal

  
Zurück   WinBoard - Die Windows Community > Weitere Betriebssysteme > Linux
Seite neu laden Ubuntu vs. Debian

Antwort Zwischen GELÖST und OFFEN wechseln
 
Themen-Optionen

Ubuntu vs. Debian
Alt 03.10.2008, 17:14
  #1
Athlon X2
 
Benutzerbild von Darth Sandmann
 
Status: Offline
Beiträge: 1.058
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Duisburg, NRW
   
Ubuntu vs. Debian

Hallo.
Ich habe eine schwierige Frage, die viele Meinungsverschiedenheiten ergeben wird. Ich will aber keine Meinungen ich will Fakten .

Was ist besser? Debian oder Ubuntu?

Ich selber habe beides bereits getestet, konnte aber keinen Unterschied feststellen.
Ich will demnächst mein 2. Betriebssystem viel mehr nutzen mit VMs und vielem mehr. Meine Frage ist bloß: Ubuntu oder Debian? Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass es keinen Unterschied gibt.

Ich hoffe ihr könnt mir antworten geben

MfG
Darth Sandmann


__________________
Mein Sysprofile
-> Meine Homepage <-
(: Kommt doch mal vorbei :)


     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 17:35
  #2
Pentium II
 
Benutzerbild von IT-Infotex
 
Status: Offline
Beiträge: 373
Registriert seit: 06.04.2008
Ort: Köln
Alter: 14
   
Ich finde Ubuntu schwerer, wegen den Einstellungen!

Mit Debian kenne ich mich nicht aus


__________________
Mein System !
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 17:45
  #3
Conroe
 
Status: Offline
Beiträge: 3.560
Registriert seit: 15.12.2005
Ort: nähe Düsseldorf
Alter: 24
   
Zitat:
Zitat von Darth Sandmann Beitrag anzeigen
Hallo.
Ich habe eine schwierige Frage, die viele Meinungsverschiedenheiten ergeben wird. Ich will aber keine Meinungen ich will Fakten .

Was ist besser? Debian oder Ubuntu?

Ich selber habe beides bereits getestet, konnte aber keinen Unterschied feststellen.
Ich will demnächst mein 2. Betriebssystem viel mehr nutzen mit VMs und vielem mehr. Meine Frage ist bloß: Ubuntu oder Debian? Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass es keinen Unterschied gibt.

Ich hoffe ihr könnt mir antworten geben

MfG
Darth Sandmann
Basiert Ubuntu nicht auf Debian ????


__________________
MFG. V.A.
-----
Sysprofile meines Arbeitsnb's: http://www.sysprofile.de/id45322
Profil Subnotebook: http://www.sysprofile.de/id52287
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 17:51
  #4
MOD AUF COFFEINTRIP
 
Benutzerbild von DiableNoir
 
Status: Offline
Beiträge: 4.363
Registriert seit: 18.01.2004
Ort: Oberösterreich
Alter: 23
   
@Darth Sandmann
Es gibt KEIN bestes Linux. Jede Distribution hat nun mal seine eigenen Ziele und ist für bestimmte Dinge ausgelegt.

Wenn du VMs mit Xen, VMWare Server,... laufen lassen willst, sind beide gleich gut geeignet. Du müsstest schon genauer definieren was du alles damit machen willst und wo es laufen soll, damit wir dir hier die geeignetste Distribution empfehlen können.

Als Faustregel gilt meist:

Ubuntu - Desktoprechner mit neurerer Hardware bzw. Notebook.

Ubuntu Server - Für Homeserver recht gut geeignet. Ist wie Ubuntu, hat aber standardmäßig keine grafische Oberfläche und ist für den Server-Betrieb voroptimiert.

Debian - Besonders für Server geeignet. Besonders wenn viel drauf läuft, dann ist es stabiler, da nur ausgereifte Pakete verwendet werden.


Die Ubuntu-Versionen basieren jeweils auf der aktuellen Debian SID-Version (Aktuellster aber instabiler Zweig) und werden stabilisiert und ausgebaut.

Bei Debian geht Stabilität, Fehlerfreiheit und Sicherheit vor Aktualität. Deshalb ist es sehr gut für Server geeignet. (Und nebenbei dadurch auch für etwas betagtere Desktop-Systeme die unter Ubuntu nicht laufen.) Aber auch als normales Desktop-System ist es geeignet. Die Software ist dafür eben nicht immer die aktuellste.


@Raman:
Die Konfiguration von Debian und den meisten Debian-Derivaten wie Ubuntu ist nahezu identisch.

Wenn du nicht mit Konfigurationsdateien klar kommst, musst du openSuse verwenden. Yast erledigt dort (fast) alles automatisch. Allerdings editiere ich mir meine Konfigurationsdateien lieber selber.


@duesso:
Ja, Ubuntu ist wie zB Knoppix ein Debian-Derivat.
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 17:55
  #5
Katzennarr
 
Benutzerbild von Hups
 
Status: Offline
Beiträge: 4.313
Registriert seit: 01.07.2007
Ort: D-NRW
Alter: 43
   
Für den privaten Rechner würde ich eigentlich Ubuntu nehmen.
Wie DiableNoir schon geschrieben hat, setzt Debian nicht immer auf Aktuallität.
Ubuntu ist da schnelllebiger, was für den Endanwender den Vorteil hat, das z.B. neue Treiber schneller integriert werden.


__________________
Noch ein bisschen Geld übrig für eine gute Tat?
Für große und kleine Geldbeutel findet sich hier etwas.
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 19:39
  #6
Athlon X2
 
Benutzerbild von ModellbahnerTT
 
Status: Offline
Beiträge: 2.559
Registriert seit: 20.04.2005
Ort: Jena
Alter: 28
   
Ich würde immer zu Debian greifen aufgrund folgender Vorteile:
1.) Stabilität ist das oberste Gebot bei Debian
2.) Ubuntu erscheint zu festen Terminen was zu Zeitdruck und Fehlern führt die dann durch viele Patches behoben werden müssen.
3.) Debian ist meist schneller als Ubuntu
4.) Debian bringt meist schneller Sicherheitsupdates


__________________
http://www.sysprofile.de/id19517

Wenn Sie heute irgend eine Idee killen wollen, brauchen Sie nur dafür zu sorgen, daß ein Komitee darüber berät.
Charles Kettering
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 20:49
  #7
486er
 
Status: Offline
Beiträge: 53
Registriert seit: 02.10.2006
   
Die Frage was ist besser, kann man so nicht beantworten.
Die Unterschiede liegen in der Philosophie der beiden und in deiner Hardware.

Debian setzt dabei auf ein sehr stabiles aber auch veraltestest System. Wenn du also z.B. das bald erscheinende Debian 5 installieren willst, findest du dort kein Gnome 2.24 oder KDE4. Debian setzt auch nur auf Opensource. Das heist Adobe Acrobat Reader, Adobe Flash9 usw. wirst du dort auch nicht finden. (es gibt aber Quellen wo man es bekommt) Bei Debian bekommst du aber SWF welches so auf den Stand von Flash5 ist, openJDK als Java.
Du kannst Debian aber auch mit den unstabilen Packeten von Debian SID auf den aktuellen Stand hallten. Doch da sollte man dann doch besser SIDUX http://sidux.com/ nutzen.

Ubuntu geht dabei andere Wege.

Um aber einmal ein Beispiel zu geben. Die Linux Versionen sehen fast alle gleich aus, sind es aber meistens nicht. Mein Laptop ist so ein Fall. Mandriva und PCLinuxOS. MEPIS mochte es nicht, openSUSE war zu langsam auf dem Laptop aber Fedora funktionierte gleich ohne grosse Probleme. Man sollte also schon einige Versionen selber Testen und sich danach entscheiden.

Ich nutze ich Fedora 9 auf meinen Laptop, Archlinux auf meinen Intel Core2Quad Desktop, openSUSE & Debian auf meinen Intel P3, P4 und D Desktops, SUSE Linux Enterprise Server 9 auf einen HP ProLiant Server.

Entscheidend ist was hasst du an Hardware. Um z.B. KDE4 mit seinen animationen im Desktop zu nutzen, bedarf es einen leistungsstarken Rechner mit sehr viel Arbeitsspeicher und schneller GPU.

Noch einige links zu debian und ubuntu
http://www.debianadmin.com/
http://www.debian-multimedia.org
http://www.google.com/linuxrepositories/apt.html
http://openoffice.debian.net/
http://pkg-kde.alioth.debian.org/


__________________
Bumblebee stop lubricating

Geändert von Goldener_Handschuh (03.10.2008 um 21:06 Uhr)
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 21:32
  #8
Gallery/Moderator
 
Benutzerbild von Michel1980
 
Status: Offline
Beiträge: 9.726
Registriert seit: 09.11.2006
Ort: Die Schwalm in Nordhessen
Alter: 27
   
Noch ein Tipp: Um eine geeignete Distribution als Linux-Anfänger zu finden, ist oftmals auch der Linux Distribution Chooser hilfreich.
     Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2008, 21:44
  #9
MOD AUF COFFEINTRIP
 
Benutzerbild von DiableNoir
 
Status: Offline
Beiträge: 4.363
Registriert seit: 18.01.2004
Ort: Oberösterreich
Alter: 23
   
Zitat:
Zitat von ModellbahnerTT Beitrag anzeigen
Ich würde immer zu Debian greifen aufgrund folgender Vorteile:
1.) Stabilität ist das oberste Gebot bei Debian
2.) Ubuntu erscheint zu festen Terminen was zu Zeitdruck und Fehlern führt die dann durch viele Patches behoben werden müssen.
3.) Debian ist meist schneller als Ubuntu
4.) Debian bringt meist schneller Sicherheitsupdates
Es gibt kein perfektes Linux und bei jeder Situation auf die selbe Distribution zu setzen ist auch bei so ähnlichen Systemen wie Debian u. Ubuntu sicher nicht der beste Weg.

Zumal Punkt 2 zB schon mal nicht stimmt. Wenn es zu Verzögerungen bei Ubuntu kommt, wird der Release auch verschoben. Die Version 7.10 ist hier das letzte Beispiel dafür.

Da Ubuntu außerdem auf Debian SID aufsetzt, kann man außerdem leichter einen Zeitplan aufstellen. Debian SID wird übernommen, eingefroren und dann stabilisiert. Die einzelnen Phasen lassen sich dabei leichter planen, da hauptsächlich Software eingepflegt werden muss.

Zitat:
Zitat von Goldener_Handschuh Beitrag anzeigen
Die Frage was ist besser, kann man so nicht beantworten.
Die Unterschiede liegen in der Philosophie der beiden und in deiner Hardware.
Genau das meine ich eben auch. Jede Distribution hat nun mal ihr eigenes Ziel und ihre eigene Vorgehensweise.

Das ist der Vorteil bei Linux. Man hat kein aufgeblähtes Alles-in-Einem-System, sondern eine starke Vielfalt an spezialisierten Distributionen.

Zitat:
Zitat von Goldener_Handschuh Beitrag anzeigen
Bei Debian bekommst du aber SWF welches so auf den Stand von Flash5 ist, openJDK als Java.
Das stimmt nicht ganz. Das was du meinst ist der main-Zweig. Nicht freie Software wie JAVA findet man unter non-free.

Der aktuelle Flashplayer ist allerdings sogar im main-Zweig von Debian Lenny zu finden (flashplayer-mozilla).

Das Selbe gilt auch für einige Treiber wie für Grafikkarten.

Natürlich setzt Debian standardmäßig auf möglichst freie Software. Aber an manchen Stellen ist nun mal propritäre Software notwendig um das System möglichst kompatibel zu halten.

Wo du aber recht hast, ist dass Ubuntu stark auch auf propritäre Software setzt. Gerade bei Treibern. Deshalb läuft es auch zB viel besser auf Notebooks als Debian.

Zitat:
Zitat von Goldener_Handschuh Beitrag anzeigen
Entscheidend ist was hasst du an Hardware. Um z.B. KDE4 mit seinen animationen im Desktop zu nutzen, bedarf es einen leistungsstarken Rechner mit sehr viel Arbeitsspeicher und schneller GPU.
KDE 4.x (Die Entwickler unterscheiden zwischen KDE4 und KDE 4.x) frisst zwar mehr Ressourcen als zB Gnome mit 3D-Effekten. Aber wenn man das zB mit Windows Vista vergleicht, braucht es eigentlich ziemlich wenig für diese schicke Oberfläche.

Das sich die Distributionen in Ihrer Hardware-Unterstützung so stark unterscheiden liegt auch hauptsächlich an deren Spezialisierung.

Ubuntu ist zB für den Endverbraucher bestimmt. Es unterstützt viel weniger Plattformen als Debian, dafür läuft es aber auf den am meisten verbreiteten Plattformen oft am Besten.

Aber ich kann dir da zustimmen, dass man einfach mal die größten Distris durchtesten sollte...zumindest die, deren Philosophie am besten für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet ist.
     Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2008, 10:53
  #10
486er
 
Status: Offline
Beiträge: 81
Registriert seit: 07.12.2004
   
Zitat:
Zitat von ModellbahnerTT Beitrag anzeigen
Ich würde immer zu Debian greifen aufgrund folgender Vorteile:
1.) Stabilität ist das oberste Gebot bei Debian
2.) Ubuntu erscheint zu festen Terminen was zu Zeitdruck und Fehlern führt die dann durch viele Patches behoben werden müssen.
3.) Debian ist meist schneller als Ubuntu
4.) Debian bringt meist schneller Sicherheitsupdates
Zu Punkt 4 Stimme ich nicht überein. Ich habe vorkurzen ne mail bekommen. Von Dell das die ja nun auch Linux in Ihr Programm aufgenommen haben. Da hab die eine tabelle von den verschiedensten Linuxvarianten gelistet und wer am schnellsten Sicherheitsupdates bringt.

An 1. Ubuntu mit 76/80 Punkten
2. Fedora Core von 70/80 Punkten
3. red Hat Enterprise Linux von 63/80 Punkten

und dann erst 4. Debian von 61/80 Punkten
dann folgt Mandriva Linux*Mandrake*, Gentoo, Trustix Secure Linux, Suse Linux Enterprise und Slackware Linux.


Demnächst wenn ich nen Zweitrechner habe werd ich aufjednefall Ubuntu drauf machen. Aber auch irgend wann Debian.
Wer mal mit Linux mehr machen will der sollte auf Debian setzen den das hat von Anfang an keine grafische Oberfläche.
Und man kann sich alles schön nach den eigenen Wünschen anpassen. Fordert Geduld, Übung in der Linuxsprache aber das ist es wert.

Habe nämlich einige erfahrene Linux Nutzer gefragt und die haben mir gleich gesagt ich sollte auf Debian setzen wenn ich mit Linux richtig arbeiten will und das auch lernen will. Aber gleich am anfang von Grund ohne grafische Oberfläche ist für mich doch nen tick zu schwierig da mach ich erst mal mit Ubuntu rum.


Jedenfalls Das sicherste Linux bzw. die am schnellsten Sicherheitsupdates rausbringen ist Ubuntu.

Grüße
Markus
     Mit Zitat antworten

  
Zurück   WinBoard - Die Windows Community > Weitere Betriebssysteme > Linux
Seite neu laden Ubuntu vs. Debian


Antwort Zwischen GELÖST und OFFEN wechseln

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are aus
Pingbacks are an
Refbacks are aus
Gehe zu