Naja,besser oder nicht besser kann man bei so einer simplen Kombination nicht wirklich sagen. Weder kann der Vista Bootloader den Linux-Kernel und die zugehörige Initrd direkt laden, noch kann der Grub die Bootstrapsequenz des Vista Bootloaders direkt emulieren und die benötigten Systemfiles direkt laden. Von daher muss so oder so der eine Boootmanager den anderen im Chainloadverfahren nachladen und man muss sich nur entscheiden, welcher einem bessser gefällt oder welchen man anhand des persönlichen Wissens schöner modifizieren kann wies einem gefällt*g* Ob das nun ein Vistabootloader mit angepasster Grafi und den ersten 512 Byte des GRUB ist oder ein GRUB mit angepasstem gfxmenu File der den Vistabootloader chainloaded ist dabei schnurz, nachträgich reaktivieren muss man den jeweils anderen Bootloader ja so oder so, wobei vermutlich der GRUB weniger rumzickt wenn man ihn in den Bootrecord der Linux Root-Partition verbannt als wenn man den Vistabootloader nachträgich auf die Partition mit Vista begrenz statt ihm den MBR der Platte zu überlassen (auch wenn das dank diverser GRUB Flags wie "rootnoverify(hd0,0)" und "makeactive" in der menu.lst durchaus möglich ist). Wer zuerst Linux instaliert und dann Vista und das Ganze in den Vistabootloader einbinden will, der muss nur dran denken aus einem Linux Rettungssystem
Code:
grub-install --root-directory=/dev/<Linuxrootpartition> /dev/<Linuxrootpartition>
auszuführen sowie danach per
Code:
dd if=/dev/<Linuxrootpartition> of=/media/floppy/linboot.bin count=1 bs=512
bei Nutzung einer Diskette zum zwischenlagern des so zur Einbindung in den Vistabootloader erstellten Linuxbootfiles auszuführen und dieses Bootfile dann in den Vista Bootloader zu integrieren (was ja laut einigen Threads hier noch immer genauso gehen soll wie unter XP,kanns nur selbst mangels Vista nicht testen*g*)...
Bis denne,
Tom