
20.11.2008, 06:48
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Schwergewicht
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Zitat:
Zitat von emmert
Nur weil es Praxis ist, muss es nicht Recht sein. Andernfalls könnte er ja beliebig lange einen fiktiven Mitarbeiter führen.
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Lässt du dir etwa private Mails an ne Firmenadresse schicken? Ich nicht, deshalb ist mir egal, wie lange ne Mailadresse bestehen bleibt, wenn ich den Arbeitgeber wechsele.
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20.11.2008, 08:25
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Papa SQL
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Zitat:
Zitat von Bullayer
Lässt du dir etwa private Mails an ne Firmenadresse schicken? Ich nicht, deshalb ist mir egal, wie lange ne Mailadresse bestehen bleibt, wenn ich den Arbeitgeber wechsele.
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dito...und meine Bekannten bekommen dann auch meine neue Adresse, damit da erst gar keine Probleme aufkommen können und die bestehenden Mails werden entsorgt oder bei Bedarf entsprechend abgelegt.
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22.11.2008, 12:52
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Internet die Zukunft
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Ort: 5400
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Wenn bei uns jemand bei der Verwaltung die Stelle wechselt und dieser jemand hat seinen privaten Name als E-Mail Adresse z.b. jasmin@firma.com mit dem Domäne Name der Firma dann lösche ich im Beisein von der betreffenden Person die E-Mail Adresse. Wenn aber eine allgemeine E-Mail Adresse z.b. info@firma.com benutzt wird, dann bleibt diese selbstverständlich bestehen, auf einer solchen E-Mail Adresse sollten auch so oder so keine Privaten E-Mail gesendet werden.
Walter
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22.11.2008, 13:11
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C64
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Rechtlich ist das überhaupt keine Frage.
Jede Mailadresse in der Firmendomain, also *@firma.de, ist Eigentum des Unternehmens und wird als ARBEITSMITTEL dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Je nach Vereinbarung oder gängiger Praxis im Unternehmen darf der Mitarbeiter diese Adresse auch für private Mails verwenden, der dienstliche Charakter der Adresse ändert sich dadurch aber nicht. Das heißt, der Mitarbeiter hat an der Adresse keine wie immer gearteten Rechte.
Bei Beendigung des Dienstverhältnisses werden ja nicht alle Kunden bzw. sonstigen dienstlichen Obliegenheiten des ausgeschiedenen Mitarbeiters auch beendet, sondern von einem Nachfolger fortgeführt. Üblicherweise werden die Mails des ausgeschiedenen Mitarbeiters dann eine Zeit lang in das Postfach des Nachfolgers weitergeleitet, um die Kontinuität in der Bearbeitung der Geschäftsfälle zu wahren. Gibt es keinen direkten Nachfolger, oder handelte es sich um eine entsprechend wichtige Position im Unternehmen, kann die Post natürlich auch zum Chef weitergeleitet werden, der dann entscheidet, an wen die einlangenden Mails im Endeffekt weitergehen.
Ich sehe da keine wie immer geartete Schieflage, sondern eine vernünftige Vorgangsweise. Wenn jemand eine solche Adresse für heikle Privatmails verwendet, kann ich nur sagen - selbst schuld. Dann ist es nach dem Ende des Dienstverhältnisses auch sein Problem, dafür zu sorgen, dass dort keine Privatmails mehr hinkommen. Andernfalls muss er damit rechnen, dass sie gelesen werden, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass einen Chef die Privatpost eines ausgeschiedenen Mitarbeiters interessiert.
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24.11.2008, 08:19
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Pentium II
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Zitat:
Zitat von emmert
Nur weil es Praxis ist, muss es nicht Recht sein. Andernfalls könnte er ja beliebig lange einen fiktiven Mitarbeiter führen.
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was ist mit Email's wie Info @ dummy.de ? Ist das nicht fiktiv ?
Was ein Domain Inhaber mit den Email Adressen so macht und was nicht, obliegt alleine dem Domain Inhaber und sonst niemanden. Der ist alleine verantwortlich.
Und ein firmen Email Adresse ist nun mal geschäftlich und nicht privat. Da kann der chef solange lesen, wie es ihm gefällt, vor allem zum wohle der firma.
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24.11.2008, 08:20
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Pentium II
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Zitat:
Zitat von Kupferstecher
Hallo Community,
ich bin seit ca. 3 Monaten nicht mehr bei meiner alten Firma tätig.
habe jetzt neuen Arbeitsplatz.
Jedoch existiert in alten Firma noch meine Emailadresse.
Ein Kollege von mir, der Exchange da betreut sagte mir dass alle Emails die an meine Emailadresse gehen, werden per Regel (Weiterleitung) an die Emailadresse vom Chef weitergeleitet.
Frage:
Darf er das überhaupt?
Wenn ja wie lange?
Wer kenn da die Rechtslage?
Es kann doch nicht sein dass er 3,4,5 Jahre lang meine Emailadresse trotzdem hat und noch nicht vom Exchange Server gelöscht hat.
Danke für die Antworten!
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Eigentlich hätte es EX-Chef lauten müssen.
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mfg
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24.11.2008, 08:51
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Athlon X2
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Zitat:
Zitat von Walter Buergin
Wenn bei uns jemand bei der Verwaltung die Stelle wechselt und dieser jemand hat seinen privaten Name als E-Mail Adresse z.b. jasmin@firma.com mit dem Domäne Name der Firma dann lösche ich im Beisein von der betreffenden Person die E-Mail Adresse. Wenn aber eine allgemeine E-Mail Adresse z.b. info@firma.com benutzt wird, dann bleibt diese selbstverständlich bestehen, auf einer solchen E-Mail Adresse sollten auch so oder so keine Privaten E-Mail gesendet werden.
Walter

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Ja, genau so meine ich, dass es auch sein sollte. Ist die Person ausgeschieden, sollte auch die entsprechende e-mail Adresse gelöscht werden. Alles weitere ist das Problem des Arbeitgebers.
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25.11.2008, 12:43
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8086
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Ein kleines Problem dabei könnte allerdings sein, dass die Rechte der Email-Absender verletzt wird, da das Weiterleiten von Mails, wenn dieses nicht gewünscht ist, teilweise nicht erlaubt ist.
Aber naja, eher theoretisiche Betrachtung.
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25.11.2008, 13:16
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C64
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Zitat:
Zitat von MicGl
Ein kleines Problem dabei könnte allerdings sein, dass die Rechte der Email-Absender verletzt wird, da das Weiterleiten von Mails, wenn dieses nicht gewünscht ist, teilweise nicht erlaubt ist.
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Da wünsche ich Dir aber viel Glück bei einer Klage, wenn Mail aus dem Postfach eines ausgeschiedenen Mitarbeiters an ein anderes Postfach umgeleitet wird.
Was sollte sonst passieren? Automatische Antwort: "Lieber Kunde, Herr XXX ist nicht mehr in unserem Unternehmen tätig. Suchen Sie sich einen neuen Ansprechpartner. Herzlichst Ihr Lieferant."
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25.11.2008, 18:45
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Nachtschicht
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Soll die Firmenführung stehen bleiben und bankrott gehen nur weil jemand das Emailkonto seines Arbeitgebers missbraucht?
Ich rede hier bewusst von Missbrauch....
Denn, es scheinen hier Emails anzukommen die der Chef nicht lesen soll!
Die Emails die ankommen die der Chef nicht lesen soll, haben nichts auf dem Geschäftskonto zu suchen.
Ergo:
Würde ich mich als Chef noch beschweren wenn der EX- Arbeitnehmer in der Firma während der Arbeitszeit Privatkorrespondenz führt anstatt zu arbeiten!
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