
Mal noch etwas:
Anleitung für die wichtigsten Einstellungen im Windows XP
Einstellung Auslagerungsdatei „pagefile.sys“
Windows, egal in welcher Version, nimmt was es an Speicher kriegen kann!
Die Auslagerungsdatei „pagefile.sys“ wird immer vom Windows automatisch angelegt und belegt im ungünstigstem Fall allen freien Speicherplatz auf der Festplatte.
Dies ist ein Verhalten, welches nicht gerade die Performence des PC’s fördert, im Gegenteil, es kann sogar dazu kommen das Windows viel langsamer und träger arbeitet als es eigentlich könnte!
Dies ist eine Einstellung die für PC’s mit wenig Ram einmal sehr sinnvoll war, in den 80er Jahren und eventuell naoch bis Mitte der 90er war RAM ja durchaus noch sehr teuer!
Da es heutzutage nur noch selten Systeme gibt, die weniger als 256 MB Ramspeicher besitzen und jedes MB an Seiten, welches ausgelagert wird, die Verarbeitung verlangsamt, ist es wenig sinnvoll die Auslagerungsdatei unnötig aufzublähen.
Microsoft empfiehlt eine Größe von maximal 1,5 fachen des realem Ramspeichers!
Um dies einstellen zu können, muß man folgendermaßen vorgehen:
1.) Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System
2.) Bei System wählt man den Reiter „Erweitert“ und dann die Schaltfläche „Einstellungen“
im oberstem Feld in dem Systemleistung steht.
3.) Im neuem Feld wählt man den Reiter „Erweitert“ und im unterem Teil, bei virtuellem Arbeitsspeicher die Schaltfläche „Ändern“
4.) Wenn man mehrere Festplatten im System installiert hat, so sollte man die Auslagerungsdatei immer auf die schnellste und modernste legen, das kann, muß aber nicht die Systemplatte sein! Deshalb markiere man mit der Maus zuerst die Festplatte/Partition, auf der die Auslagerungsdatei angelegt werden soll und markiert danach im unterem Teil die Option „Benutzerdefinierte Größe“
Ganz unten, sieht man ein Feld, in der Informationen zur derzeiteigen Einstellung und der „Empfohlenen Größe“, diese sollte man im oberem Teil als Anfangs und Endgröße angeben.
Nach dem Abspeichern wird man zu einem Neustart aufgefordert, den man allerdings nicht unbedingt ausführen muß, die gemachten Einstellungen werden aber esrt nach einem Neustart gültig!
Systemstart und Widerherstellungsoptionen
Bei so genannten BlueScreens (blauer Bildschirm mit Fehlermeldungen) ist es immer sehr hilfreich wenn man die genaue Fehlernummer und die Meldung richtig lesen und eventuell alles auch notieren kann, dies kann bei der Recherche im Internet wichtige Anhaltspunkte geben! Leider ist es auch hier wieder als Standard eingestellt, das diese Fehlermeldung nicht stehen bleibt, sondern ein automatischer Neustart durchgeführt wird.
Damit dies nicht mehr geschieht, kann man dieses Verhalten ändern!
Dies wird entweder nach dem Neustart temporär möglich wenn man beim Starten die Taste „F8“ gedrückt hält und danach den Punkt „Automatischen Neustart bei Fehler deaktivieren“ auswählt, oder aber eine Einstellung im System vornimmt, welche dann immer gilt.
Dazu gehen wir wieder zu
1.) Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System -> und im untersten Drittel auf die Schaltfläche „Einstellungen“ bei „Starten und Widerherstellen“
2.) In der Mitte des nun erscheinenden Menü gibt es drei Checkboxen, dort muß man den Haken bei „Automatisch Neustart durchführen“ herausklicken.
3.) Auch hier ist wiederum ein Neustart nach dem übernehmen der Einstellungen notwendig, muß aber auch wiederum nicht sofort ausgeführt werden!
Ändern des Standardpfads für die temporären Dateien
Windows legt während des Arbeitens jede Menge so genannter „temporärer Dateien“ an, und diese können den Festplattenplatz ganz schön schrumpfen lassen. Normalerweise werden diese nach einem Neustart wieder von der Festplatte gelöscht, kommt es aber zu einem Absturz oder einem Stromausfall, so wird dieser Schritt nicht ausgeführt und der ganze „Schrott“ bleibt auf der Festplatte erhalten.
Damit man nicht erst lange Suchen muß, wenn man diese von Hand löschen möchte, empfiehlt es sich den Verzeichnispfad für das Speichern dieser Dateien anzupassen.
Leider muß dies für alle angelegten User einzeln geschehen, was durchaus etwas mühseelig sein kann aber von mir selber trotzdem empfohlen wird!
Es erleichzert die Arbeit ungemein.
1.) Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System
2.) Die Schaltfläche „Umgebungsvariablen!
2.) Im oberem Teil des sich öffnenden Fensters, stehen die zwei möglichen Variablen für temporäre Dateien: temp und tmp.
Man markiere zuerst eine der beiden und klickt unten auf bearbeiten, es öffnet sich ein Eingabefeld bei dem man ganz einfach den neuen Pfad eintippt.
Als Beispiel: C:\Temp, wobei man dieses Verzeichnis vorher aber auf dem Laufwerk/Festplatte erst anlegen sollte.
Genau das Selbe, macht man nun auch mit der anderen Variablen!
3.) Auch das System selber legt ja temporäre Dateien an, z.B. während einer Installation von Treibern oder anderer Software, weshalb es hier genauso sinnvoll ist, den Pfad auf das neue Verzeichnis zu legen. Dazu geht man im unterem Teil, bei „Systemvariablen“ in das Fenster mit dem Scrollbalken und scrolle bis zum Eintrag „Temp“ und klicke danach auf bearbeiten.
Im Eingabefeld wird wiederum einfach der neue Pfad eingetragen, also wieder z.B. C:\Temp.
Das Selbe, wird danach auch mit der zweiten Systemvariablen „TMP“ gemacht.
Nach dem Abspeichern wird wiederum ein Neustart angeraten, der aber auch wieder nicht sofort ausgeführt werden muß.
Einstellung des Desktops und des Desktopdesings
Nach einer Neuinstallation oder wenn man einen neuen Rechner neu gekauft hat, ist bei Windows XP ein sehr „schönes“ Hintergrundbild eingestellt, man denkt unwillkürlich an die „Teletubbis“ und deren Wiese.
Nun ist dies nicht jedermanns Geschmack und mancher möchte einen neutralen Hintergrund haben, weil er mit seinem PC nur arbeiten möchte und sich nicht durch die Farben ablenken lassen möchte. Auch ist das Startmenü sehr unübersichtlich gestaltet und verwirrt einige User nur.
Um dies zu ändern, empfehle ich das Design auf den Standard von Windows2000 zu stellen, nüchtern und funktional!
Vorgehensweise:
1.) Man klickt mit der rechten Maustaste auf „Start“ und wähle dann Eigenschaften.
2.) Man klicke in das Feld „klassisches Startmenü“ und dann auf „Anpassen“.
3.) Hier können zusätzliche Optionen eingestellt wertden, so wie Drucker, Eigene Dateien und Netzwerk.
Um jetzt das Desing vom Hintergrund anpassen zu können, klickt man wiederum mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops und wählt wiederum „Eigenschaften“. Im Feld Designs wird im DropDown – Feld z.B. auf „Windows – Klassisch“ gestellt. Somit hat man nun einen nüchternen Desktop welcher mit seinem Blau beim arbeiten nicht störend wirkt.
Allerdings können auch andere Hintergrundbilder und Designs eingestellt werden, über Geschmack kann man bekanntlich nicht oder zu viel Streiten!
Einstellung des Level2Cache in der Registrie von Windows XP
Da Windows standardmäßig für einen Level2 Cache von 265 KB optimiert ist, nutzt es eventuell nicht die vollen Resourcen des Prozessors aus.
Um dies zu ändern, ruft man den Registrie – Editor mit Start -> Ausführen -> regedit -> Enter auf und sucht den Eintrag :
HKey_Local_Maschine\System\Current\CurrentControlS et\Control\SessionManager\MemoryManagement
Dort wird dann der Schlüssel erstellt/geändert : SecondLevelDataCache auf Dezimal und der Level2 Cache – Größe des verwendeten Prozessors, z.B. 512 oder 1024.
gruß
jerrymaus
