• Desktop-PCs: Absatz sinkt in Q3 2016 um weitere 5,7 Prozentpunkte

    Wenn man den aktuellen Zahlen des Marktforschungs-Unternehmens Gartner glauben schenken kann, dürften die klassischen Desktop-PCs irgendwann vielleicht ausgestorben sein. Mit einem weiteren Rückgang der Verkaufszahlen im vergangenen Quartal in Höhe von 5,7 Prozentpunkten hat der Desktop-PC-Markt nunmehr sein Achtjahres-Tief erreicht





    So gering wie zum aktuellen Zeitpunkt ist die Nachfrage nach Computern noch nie gewesen. Das sagen zumindest die Ergebnisse des Marktforschungsinstitutes von Gartner aus, die im dritten Quartal 2016 einen erneuten Rückgang in Höhe von 5,7 Prozentpunkten errechnet haben, wonach in diesem Zeitraum nur noch 68,9 Millionen neue PCs abgesetzt werden konnten.


    Der Umsatzrückgang der PC-Industrie soll nun schon in sein achtes Jahr gehen und da selbst die Wachstumsmärkte wie China und Afrika diesen Einbruch nicht mehr kompensieren können, spricht man schon von einem Aussterben der Desktop-PCs. Fakt ist, dass die Mehrheit der heutigen Anwender ihr Geld lieber in ein neues Smartphone, Tablet oder Convertible investieren, als sich noch solch einen stationären Desktop-PC hinzustellen. Zumal sind die neuen mobilen Geräte derart hoch entwickelt, dass diese auch als Desktop-Ersatz an einen TV oder Monitor inklusive Maus und Tastatur zu nutzen sind, wie zum Beispiel Microsofts Continuum-Programm eindrucksvoll beweisen konnte.


    Andererseits muss man aber auch sagen, dass in vielen Haushalten noch Computer ihren Dienst verrichten, die bereits die besagten 8 Jahre auf dem Buckel haben und immer noch sämtliche Anforderungen - abgesehen von aktuellen AAA-Games - meistern können. Das liegt zum einen daran, dass sich die Leistungsfähigkeit der Hardware in den letzten acht Jahren nicht so drastisch verbessert hat, als dies noch in den 1990iger und 2000er Jahren der Fall gewesen ist. Andererseits ist mittlerweile auch die Qualität auf einem Niveau angekommen, welche die meisten Computer acht Jahre und länger nutzen lässt.

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    Meinung des Autors
    Die Gründe zum Einbruch des Desktop-PC-Marktes sind vielschichtig. Ob sich mit den im kommenden Jahr vorzustellenden neuen Produkten von AMD und Nvidia groß etwas daran ändern wird, wage ich zu bezweifeln, da vielen Nutzern mittlerweile ihr Smartphone oder Tablet ausreicht, wobei ich persönlich mit letzterem überhaupt nichts anzufangen wüsste. Aber damit gehöre ich wohl eher zu einer Minderheit.Jetzt kommentieren!
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